Gesunde Ernährung - "5 am Tag"„5 am Tag“: machen Sie dies zu Ihrem persönlichen Motto; Ihrer Gesundheit zuliebe! Die KampagneIm Mai 2000 startete in Deutschland unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft die Gesundheitskampagne „5 am Tag“. Gemeint ist damit 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Der Kampagne haben sich viele deutsche Gesundheitsorganisationen, darunter die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und die Deutsche Krebsgesellschaft, angeschlossen. Welche Überlegung steht dahinter?ErnährungsexpertInnen stellen fest: Viel zu selten kommen Obst und Gemüse auf den Tisch! Die Folgen davon sind ein mangelhafter Gesundheitszustand der Bevölkerung. Erfolgreiches VorbildIn den USA wird „5-a-day“ bereits seit Anfang der 90er Jahre vom National Cancer Institute propagiert. Ein erster Erfolg ist sichtbar: Der Darmkrebs, die zweithäufigste Krebsart in den Industriestaaten, ist in den USA rückläufig. Die "Faust-Regel", 5 Mal täglich eine Hand voll:Es ist genauso einfach, wie es sich anhört. Kein lästiges Abwiegen, keine strengen Regeln, keine Beschränkung: Nur jeden Tag fünfmal mindestens eine Hand voll Obst und Gemüse ganz nach Geschmack essen! Eine Portion ist nämlich eine Hand voll. Daher: für Kinder kleinere, für Erwachsene größere Portionen. Insgesamt macht dies etwa 600 bis 800 Gramm Obst und Gemüse am Tag. Der SpeiseplanEssen Sie was Ihnen schmeckt: mindestens zweimal am Tag sollte es Obst sein. Ideal als Zwischenmahlzeit oder ins Müsli, ein Apfel, Birne oder Banane, eine Hand voll Erdbeeren oder Trauben. Es kann auch ein Glas Saft sein, am besten frisch gepresst. Aber auch Trockenfrüchte verbessern die tägliche Bilanz. Sie haben die Wahl. Bleiben noch 3 Portionen Gemüse täglich: Bereichern Sie Ihre Hauptmahlzeiten am Mittag oder abends mit einer Gemüsebeilage. Ein Rohkost- oder Salatteller am Tag sollte eingeplant werden. Auch Gemüsesäfte wie Tomaten- oder Karottensaft sind eine Alternative, wobei 200 ml als eine Portion zählen. Auch Kinder und alte Menschen sind angesprochenFür Menschen mit Zahnprothesen kann der Biss in einen Apfel zum Problem werden. Aber es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, Obst und Gemüse in eine leicht aufzunehmende und leicht verdauliche Form zu bringen. So bietet es sich an, Gemüsesuppen, Kompotte, Gemüse- oder Obstbreie sowie Säfte zuzubereiten. Warum pflanzliche Kost?Mehr als 250 Studien weltweit belegen, dass durch eine pflanzenreiche Kost bis zu 30 bis 40% aller Krebserkrankungen vermieden werden können. Kein Vitamin- und Mineralstoffpräparat kann Obst und Gemüse ersetzen! Sie sind für Ihre Gesundheit und für die Ihrer Kinder mitverantwortlichNutzen Sie die Macht der Gewohnheit. Mit „5 am Tag“ werden Sie sich schon bald an Ihre neue Ernährung gewöhnt haben und Sie können es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Außerdem: Vermeiden Sie Schadstoffe wie Alkohol und Tabak und bringen Sie Bewegung in Ihr Leben. Je früher Sie damit beginnen, um so besser. Denn in der Kindheit werden Essverhalten und Lebensweisen geprägt. Ernährungssünden machen sich oft erst nach 20 bis 30 Jahren bemerkbar. Infoblatt: EA37 - Stand: 03-2011 |
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