Freizeitsportler sollten haftpflichtversichert seinWer fahrlässig einem anderen einen Schaden zufügt, ist verpflicht, den daraus entstandenen Schaden vollständig zu ersetzen. „Das gilt auch, wenn ein Radfahrer oder Inline-Skater einen Crash verursacht“, sagt Kathrin Baur, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale Südtirol. Die Kosten reichen vom medizinischen Behandlungsaufwand über ein Schmerzensgeld bis im schlimmsten Fall zu einer monatlichen Rente. „Solche Summen können ausreichen, jemanden zu ruinieren, denn er haftet dafür mit seinem ganzen Vermögen, so Kathrin Baur. Ein Freizeitsportler und überhaupt jeder sollte daher eine private Haftpflichtversicherung haben. Diese deckt alle Schäden ab, die unabsichtlich verursacht werden. Da die Versicherung nur Schäden bis zur vereinbarten Versicherungssumme ersetzt, sollte auf eine ausreichende Höhe geachtet werden. Policen mit einer Abdeckung pauschal von Personen- und Sachschäden bis zu einer Million Euro gibt es bereits ab einer Jahresprämie von 60 Euro. Ausnahmen gelten, wenn jemand Motorboot fährt oder mit einem eigenen Surfbrett oder Segelboot unterwegs ist. Dafür wird eine eigene Wassersporthaftpflichtversicherung benötigt. Ähnliches gilt bei der Teilnahme an Wettkämpfen und Rennen. Auch der Gebrauch eines Pferdes ist nicht immer eingeschlossen, dasselbe gilt für Schäden, die von anderen Haustieren verursacht werden. Fragen Sie diesbezüglich in Ihrer Agentur nach oder studieren Sie ihre Versicherungsbedingungen. Weitere Informationen b.z.w. günstige Anbieter erhalten Sie im Rahmen des Versicherungschecks, der von Robin Onlus in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Südtirol angeboten wird. |
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