Änderung des Reglements der Taxi-Komission

Accarrino (VZS): “Bin bereit, den Rücktritt zurückzuziehen”


Der Vertreter der VerbraucherInnen in der Taxi-Kommission der Gemeinde Bozen, Agostino Accarrino, ist bereit, seinen Rücktritt aus der Taxi-Kommission zurückzuziehen, nachdem der Stadtrat und Bürgermeister Caramaschi Änderungen am Reglement der Kommission, die eventuelle „schwerwiegende Ereignisse oder Zuwiderhandlungen“ zu begutachten hat, angekündigt haben.

Agostino Accarrino war von der Kommission zurückgetreten, um zu beanstanden, dass die Taxi-Kommission jenem Taxifahrer, dem vorgeworfen wird eine Frau in Bozen angegriffen zu haben, die Lizenz nicht ausgesetzt hatte. Der Vertreter der VerbraucherInnen und Cgil-Agb-Gewerkschafter befürwortete eine Aussetzung der Lizenz, und zeigte auch auf, dass die Zusammensetzung der Kommission absolut unausgeglichen ist. Die Kommission, so Accarrino weiter, müsse sich keinesfalls mit den strafrechtlichen Aspekten der Angelegenheit befassen, über welche die entsprechenden Organe befinden müssen, sondern hat die Pflicht, sowohl die Kategorie der Taxifahrer (die einen wichtigen öffentlichen Dienst versorgen) als auch jene der BenutzerInnen zu schützen.

„Den Vorschlag der Stadträtin Maria Laura Lorenzini, die Kommission ausgeglichener zu besetzen, und die Gewichtung besser zu verteilen, begrüße ich“ so Accarrino in einer Aussendung der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS). „Zuvor waren die Taxi-FahrerInnen durch vier Mitglieder vertreten, nunmehr sollen es zwei werden, also gleich viele wie die VertreterInnen der VerbraucherInnen. Daher habe ich beschlossen meinen Rücktritt zurückzuziehen“.

„Unsere Aufforderung, die Verteilung der Mitglieder der Kommission abzuändern und sie besser auszugleichen wurde angenommen. Ich bin daher bereit, meinen Rücktritt zurückzuziehen“, meint der Vorsitzende der VZS, der auch die anderen vom Stadtrat vorgeschlagenen Änderungen positiv bewertet, abschließend.



Medien-Information
Bozen, 29.12.2016