Auswirkungen von biologischer Ernährung auf die Gesundheit

 

Was viele KonsumentInnen immer schon vermutet haben, wurde jetzt wissenschaftlich bewiesen:

Dr.Alberta Velimirov vom Ludwig Boltzmann Institut und der Risikoforscher Dr.Werner Müller haben mehr als 170 internationale Untersuchungen von Lebensmitteln ausgewertet.
Diese Ergebnisse erlauben erstmals Aussagen über die Qualität von Bioprodukten.
Analysiert wurden Inhaltsstoffe, Rückstände und die Auswirkungen auf Mensch und Tier. Zudem wurden verschiedene sensorische Tests durchgeführt.

Sich biologisch zu ernähren, bedeutet nicht nur eine erhöhte Zufuhr an bioaktiven Substanzen, sondern auch eine erheblich reduzierte Aufnahme von Pestizidrückständen, Nitraten, Zusatzstoffen und gentechnisch veränderten Organismen.
 

Bio-Gemüse und Bio-Obst

  • Deutlich mehr Vitamine

Bio-Gemüse und Bio-Obst enthält ca. 30 % mehr Vitamin C.
Es gibt neueste Hinweise, dass Herbizide den Vitamin-C-Gehalt negativ beeinflussen.
 

  • Deutlich mehr Mineralstoffe, und deutlich weniger Schwermetalle

Biologisch kultivierte Zwiebeln und Kartoffeln enthalten deutlich mehr Mineralstoffe und Spurenelemente, wie z.B Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen Selen, Zink, Nickel und viele mehr.
 

  • Deutlich mehr sekundäre Inhaltsstoffe

Der Gehalt an sekundären Inhaltsstoffen kann um 10-50% höher eingeschätzt werden. 
Diese sekundären Inhaltsstoffe haben viele gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie können Krebs vorbeugen, das Immunsystem stärken, sind bakterienhemmend und wirken antiviral.
 

  • Deutlich mehr Trockenmasse und dadurch bessere Haltbarkeit

Bio-Gemüse wächst langsamer. Dadurch enthält es weniger Wasser und hat deutlich höhere Trockensubstanzgehalte.
Bei Roten Rüben und Kartoffeln wurden um 50% geringere Lagerverluste aufgezeigt.
Durch den höheren Trockensubstanzgehalt sowie der festeren Gewebestruktur ist das Gemüse resistenter gegen Mirkroorganismen.
 

  • Deutlich weniger Nitrat

Biologisches Gemüse speichert deutlich weniger Nitrat
 

  • Deutlich weniger Pestizidrückstände

Es gibt deutliche Unterschiede zwischen konventionell gezogenem Gemüse und Biogemüse.
Eine Erhebung zeigt, dass im Jahre 2002 75 % der kontrollierten konventionell angebauten Produkte Rückstände auf-weisen, hingegen 95% der Bioprodukte frei von Rückständen waren. 
 

  • Frei von Bestrahlung

Fütterungsversuche bei Tieren mit bestrahlten Lebensmitteln zeigen negative Effekte wie:
weniger Nachkommen, Mangelerscheinungen, Wachstumsstörungen, erhebliche Verminderung der weißen Blutkörperchen.
 

  • Bio-Gemüse und Bio-Obst schmecken besser

Bei Verkostungen schneiden Bioprodukte hinsichtlich des Geschmackes eindeutig besser ab. 
Durch sensorische Untersuchungen konnte aufgezeigt werden, dass ein erhöhter Einsatz von mineralischen Düngemitteln sich negativ auf den Geschmack auswirkt.
Durch den generell niedrigeren Wassergehalt sind Aromastoffe in konzentrierter Menge enthalten.
 

Bio-Getreide und Hülsenfrüchte

  • Deutlich höherer Gehalt an essentiellen Aminosäuren

Biologische Getreidesorten haben zwar im Vergleich zu konventionellem Weizen niedrigeren Gehalt an Klebereiweiß, dafür mehr essentielle Aminosäuren.
 

  • Deutlich geringere Pestizidrückstände und Schwermetalle

Biogetreide hat deutlich niedrigere Cadmiumgehalte. Dies könnte durch konsequenten Verzicht auf Klärschlamm und phosphathaltigen Dünger erklärt werden.
 

  • Deutlich weniger Mykotoxine

Biogetreide weist geringere Belastungen mit Mykotoxinen auf. 
Grund: Das Auftreten wird multifaktoriell ausgelöst. Eine feuchtwarme Witterung während der Blütezeit, ungünstige Vorfrucht und hohe Stickstoffgaben sind die befallsfördernden Faktoren.
 

Tierische Bio-Produkte

 

  • Deutlich günstigere Fettsäure-zusammensetzung

Fleisch und Milch von Wiederkäuern haben einen besonders hohen Gehalt ankonjugierten Linolsäure (CLA). Dieser Fettsäure werden krebshemmende und herzinfarktvorbeugende Wirkungen zugeschrieben.
Bei artgerechter Haltung nehmen die Tiere viel davon über Gräser und Heu auf.
 

  • Rind und Schaffleisch weisen mehr ungesättigte Fettsäuren auf

Durch die Weidehaltung kommt es zu einem höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.
Weiters wird der "LDL-Cholesterinspiegel" gesenkt. Dies hat wiede-rum eine herzinfarkthemmende Wirkung. 
Durch die geringe Wachstumsgeschwin-digkeit kommt es zur Abnahme von intrazellulärem Fett und zu einer Zunahme an ungesättigten Fettsäuren.
Weiters wurde herausgefunden, dass Biofleisch:

  • deutlich mehr Vitamin D enthält;
    Vitamin D wird durch Sonnenlicht gebildet. Durch den Weidegang wird dieses verstärkt gebildet.
  • deutlich niedrigere Garzeit und niedrigere Garverluste aufweist;
  • das Bio-Fleisch feinfasriger ist;
  • garantiert gentechnikfrei ist.

 

 

 

Stand
07.2014

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