Internet und Computer

News

07.03.2017
07.03.2017

Die italienische Wettbewerbsbehörde (www.agcm.it) hat das Verfahren in Bezug auf die Kryptowährung OneCoin auf die Firmen Onelife Network Ltd und Easy Life Srl ausgedehnt; im Anschluss daran hat sie für die Firma Onelife Network Ltd die vorsorgliche Aussetzung der Vermarktung der Kryptowährung in Italien verfügt. Easy Life hat hingegen mitgeteilt, die Geschäftspraktik unterbrochen zu haben.

Aus den von der Behörde erfassten Informationen ginge nämlich hervor, dass auch diese beiden Firmen am Vertrieb des Verkaufs- und Verteilungsprogramms der Krpytowährung OneCoin und den damit verbundenen Weiterbildungspaketen beteiligt seien.Die AGCM hatte ein Verfahren gegen die Firma One Network Services Ltd und drei physische Personen in ihrer Eigenschaft als registars von Internet-Domains eingeleitet (onecoinsuedtirol.it, onecoinitaliaofficial.it und onecoinitalia.com, siehe www.agcm.it), und einen vorsorglichen Stopp der Aktivitäten in Italien in Bezug auf die Kryptowährung verhängt.

Der Großteil der Einkünfte, so die AGCM, käme nicht aus dem Verkauf des virtuellen Gelds OneCoin, sondern vielmehr aus den Quoten, die die VerbraucherInnen beim Eintritt ins System bezahlen; dieselben VerbraucherInnen müssten dann, um ihrerseits Gewinne erzielen zu können, weitere EinsteigerInnen finden.

Diese Art des Vorgehens scheint typisch für ein Pyramidensystem zu sein. Bei der Sammlung der Elemente, die zur Ausweitung der Maßnahme geführt haben, wurde die AGCM von der Antitrust-Abteilung der italienischen Finanzwache unterstützt.

17.06.2015
17.06.2015

VZS: Glasfaserkabelnetz soll in öffentliche Hände kommen


Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) spricht sich dafür aus, dass eine so wichtige Infrastruktur wie das Glasfaserkabelnetz in öffentliche Hände kommt. Die Landesregierung wird in diesem Vorhaben unterstützt. Zumal sich schon ein Gutteil davon über eine Aktienbeteiligung im Besitz von öffentlichen Körperschaften befindet. Die öffentliche Hand ist nämlich dem Allgemeininteresse verpflichtet und kann so dafür sorgen, dass der Zugang zur Breitbandanbindung erschwinglich ist und mit guten Diensten erfolgt. Schnelles Internet sind nämlich die Straßen der Zukunft. Auch die Straßenverwaltung ist im Besitz des Landes. „Für eine in die Zukunft blickende wirtschaftliche und soziale Entwicklung Südtirols sind Glasfaseranschlüsse ein bedeutender Standortfaktor, nicht nur für die Betriebe, sondern auch für alle Bürgerinnen und Bürger“ so Walther Andreaus, der Geschäftsführer der VZS und Agostino Accarrino, VZS-Präsident.

Erst kürzlich hat die VZS eine Erhebung durchgeführt. Dabei kam heraus, dass schnelles Internet in Südtirol immer noch eine „Fata Morgana“ ist: zu langsam und dies auch noch zu hohen Preisen. Die Breitbandversorgung in Südtirol muss zügig und orientiert an modernsten technischen Standards weiter ausgebaut werden. Dabei dürfen strukturschwache Bezirke und Gemeinden, in denen der Breitbandausbau marktwirtschaftlich nicht attraktiv oder mit erhöhtem Aufwand verbunden ist, nicht abgehängt werden oder lediglich mit weniger Leistung und/oder zu erheblich höheren Kosten für die Nutzer versorgt werden.

Infos

Internet: Niemals persönliche Daten auf Internetanfragen weitergeben!

Der letzte Schrei bei den Internetbetrügern heißt “phishing”, zu deutsch “fischen”. Gefischt werden sensible Daten, wie Kontonummern, Kreditkarten-Nummern, Passwörter usw. Der Teich, aus dem die Betrüger fischen, ist das Internet. Sie schreiben Email-Adressen gezielt an und bitten unter falschem Namen um die Zusendung der gewünschten Daten.

Wer heutzutage nicht mit einem Computer umgehen kann, wird über kurz oder lang den beruflichen und evtl. auch privaten Anschluss verlieren. Und so machen sich viele Menschen aus Jahrgängen, die in der Schule noch keinen EDV-Unterricht genossen haben, auf die Suche nach einem Kursangebot, das die Vermittlung von Computerkenntnissen verspricht. Der Markt boomt, was bedeutet, dass sich unter den vielen seriösen Anbietern auch solche befinden, die das schnelle Geld machen wollen, dafür aber keine entsprechende Gegenleistung erbringen.

Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage mit dem Internet auf und sind darin teils viel geschickter und erfahrener als ihre erwachsenen Mitmenschen.
Doch genauso wie ihre volljährigen Mitverbraucher sind sie oft nur allzu vorschnell, wenn es darum geht, online-Verträge abzuschließen und Zustimmungen zu geben.

like-512_0.png

like-512_0.png

Top