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08.02.2017
08.02.2017

Die Treibstoffpreise der Beobachtungsstelle des MISE (Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung) sind zur offiziellen Quelle der ISTAT geworden

Jedes Jahr überprüft und berichtigt das ISTAT die Liste der Produkte, welche in den Warenkorb kommen. Der Warenkorb gibt an, bei welchen Produkten der Preis erhoben wird, mit dem Ziel die Inflation zu messen. Beim jährlichen Update werden entsprechende gängige Produkte hinzugefügt, bzw. veraltete Produkte wieder gestrichen.

Der Korb vom Jahre 2017 für die Berechnung des NIC-Index (für die gesamte Wohnbevölkerung) und FOI (für Familien von Arbeitern und Angestellten) besteht aus 1.481 Basis-Produkten. Für die IPCA-Index Berechnung (auf europäischer Ebene einheitlich) wird ein Warenkorb von 1.498 Produkten verwendet.

2017 kommen 12 neue Waren und Dienstleistungen in den Korb hinzu: Fertig-Produkte aus Fleisch zum Kochen, vegetarische und/oder vegane Fertiggerichte, Frucht- oder Gemüse-Mix-Getränke in Bars, handwerklich hergestelltes Bier, Smartwatches, Pulsuhren für Sportler, Soundbar (Boxen), Action-Kameras, Tintenpatronen, Trockner, Zentrifugen und Versicherungsdienstleistungen betreffend den Wohnraum. Gestrichen wurde die traditionelle Videokamera (sie wurde durch die Action-Kamera ersetzt).

Für die Schätzung der Inflation werden insgesamt jeden Monat ca. 706.500 Preise beobachtet. 80 Gemeinden sind daran beteiligt. Nun sind die Treibstoffpreise des „Osservatorio prezzi carburanti“ des MISE (Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung) ab 01.01.2017 offizielle Quelle des ISTAT.

Diese Treibstoffpreise können übrigens auch von den VerbraucherInnen online auf der Webseite des MISE eingesehen werden (carburanti.mise.gov.it).

 

Infografik: Der Warenkorb der Verbraucherpreise im Jahr 2017

Istat_Paniere2017_0.jpg

Infografik (im PDF-Format)

 

26.01.2017
26.01.2017

Jedes Jahr 10.000 Haushaltsunfälle in Südtirol


Seit 2001 gibt es in Italien die Pflichtversicherung für alle Hausfrauen und Hausmänner, die zwischen 18 und 65 Jahre alt sind und gewohnheitsmäßig, ausschließlich und unbezahlt Hausarbeit für die Familie verrichten. Auch Rentner unter 65 Jahren sind der Pflicht unterworfen. Die Prämie ist wie jedes Jahr bis spätestens am 31. Jänner fällig und die Versicherungsprämie von 12,91 Euro muss dem Arbeitsunfallinstitut INAIL einbezahlt werden. Dort erhält man auch Auskünfte und online gibt es eine entsprechende Broschüre (leider nur in italienischer Sprache). Wer als Person ein Einkommen unter 4.648 Euro jährlich und ein Familienjahreseinkommen unter 9.296,22 Euro hat, bekommt die Pflichtunfallversicherung kostenlos.

Welche Leistungen?
Mit dieser Police werden Haushaltsunfälle abgedeckt die zu einer Arbeitsunfähigkeit von 27% und darüber führen. Wird also ein entsprechend schwerer Haushaltsunfall festgestellt, so wird eine lebenslange Monatsrente zwischen 186,18 Euro für eine Invalidität von 27% bis zu 1.292,90 Euro bei 100% vom INAIL ausbezahlt. Die INAIL-Renten sind zudem steuerfrei. Im Falles eines tödlichen Haushaltsunfalles ist eine Hinterbliebenenrente für jene vorgesehen, die laut Gesetz darauf Anspruch haben.

Viele Haushaltsunfälle
Laut Expertenberechnungen haben laut letzten Zahlen im Laufe eines Jahres 2,9 Prozent der Frauen und 1,8 Prozent der Männer einen Unfall in Südtirols Haushalten mit gesundheitlichen Folgen. Durchschnittlich verletzen sich demnach in Südtirol pro Jahr 10.000 Personen bei Unfällen im Haushalt, wobei es in zwei von drei Fällen Frauen trifft. Zum Vergleich wurden 2015 in Südtirol 1.648 Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Toten verzeichnet.


Medien-Information
Bozen, 26.01.2017

20.01.2015
20.01.2015

In der Verbraucherzentrale gehen derzeit jede Woche mindestens 25 Anrufe zum Thema Lebensversicherungen ein: besorgte VerbraucherInnen möchten sich über Ihre Polizzen informieren.

Es handelt sich dabei meist um eine Art von Verträgen, die für einen enorm langen Zeitraum abgeschlossen wurden (z.B. 30, 35 Jahre), bei denen der zu zahlende Betrag jedes Jahr um einen beträchtlichen Prozentsatz steigt und die über eine Vermittlergesellschaft verkauft wurden.

Prinzipiell rät die VZS bereits seit 20 Jahren, von solch langfristigen und meist ungünstigen Lebensversicherungen ab. Zum einen sind diese Verträge oft mit sehr hohen Kosten verbunden, und zum anderen kann ein vorzeitiger Ausstieg aus diesen Verträgen einen sehr hohen Verlust mit sich bringen. Und ein Ausstieg kann schnell unumgänglich sein, denn die finanzielle Lebenssituation kann sich radikal ändern: man denke an Arbeitslosigkeit, Hausbau oder Familiengründung. Und dann werden diese Verluste unvermeidbar.

Bezeichnend ist auch, dass die meisten Verbraucher, die die VZS kontaktieren, nicht nur einen dieser Verträge besitzen, sondern mehrere – sogar bis zu 6 davon, ohne es eigentlich zu wissen.
 

Das Beispiel des Herrn E.:

Im Jahr 2004 wurde er zum ersten mal auf diese Vermittleragentur aufmerksam gemacht. Damals war es ein Verwandter, der ihm den Kontakt verschaffte. Ein Vermittler kam zu ihn nach Hause und meinte, er könne ihm das Beste für seine Situation zusammen stellen, so könne er in nicht einmal 10 Jahren ordentlich Geld machen. Dabei machte Herr E. dem Vermittler klar, dass er sein Geld bereits nach 6 Jahren benötigen würde. Kein Problem, meinte damals der Vermittler, man könne jederzeit aussteigen. Im Laufe der nächsten Jahre kam der Vermittler immer wieder zu Herrn E. nach Hause. Unter dem Motto „Vertragsoptimierung“ wurden neue Papiere unterzeichnet. Herr E. wurde später auch einmal ins Büro des Vermittlers gerufen, als es hieß, dass man jetzt einen besseren Vertrag für ihn hätte, mit welchem all das Geld ohne Verluste neu angelegt werden könne.

Im Jahr 2010 wollte Herr E. das Geld nun endlich kassieren: nun jedoch meinte der Vermittler plötzlich, man müsse noch ein bis zwei Jahre warten, denn es hätte jetzt doch nicht den Zuwachs gegeben, den man sich versprochen hätte. Es vergingen noch einmal 4 Jahre, als Herrn E. die ganze Geschichte etwas zu dubios wurde und er sich an die Verbraucherzentrale wandte.

Das Resultat: in den insgesamt 10 Jahren hatte Herr E. nicht zwei Verträge unterzeichnet, sondern insgesamt vier davon, allesamt mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Insgesamt hat Herr E. 43.500 Euro einbezahlt – zurückbekommen hat er noch 18.471 Euro. Ein Verlust von 25.029 Euro, der auf die mehreren frühzeitigen Auflösungen und angefallenen Kosten für vier Verträge zurück zu führen ist.

Die Verbraucherzentrale rät zu großer Vorsicht beim Abschluss eines Lebensversicherungsvertrages, sowie bei Unterzeichnung eines Abänderungsvorschlages dieser Produkte. Der Verbraucher sollte sich stets kritisch mit dem Produkt auseinander setzen und das Angebot eventuell auch durch einen neutralen Experten überprüfen lassen.

Wer sich in einer sehr ähnlichen Situation wie jener des Herrn E. befindet, sollte sich generell eine Übersicht über seine Produkte verschaffen. Dabei hilft der Musterbrief der VZS, mit welchem man alle aktuellen Informationen direkt bei der Versicherungsgesellschaft einholen kann. Mit den erhaltenen Informationen kann dann anschließend ein Beratungstermin in der VZS vereinbart werden.

Musterbrief: www.provinz.bz.it.

Infos

Sie können die Excel-Datei, die als Download-Version angeboten wird, verwenden oder Sie können auch ein eigenes, auf Ihre Bedürfnisse maßgeschneidertes Haushaltsbuch entwerfen.

Starten können Sie an jedem Monatsanfang. Bevor Sie jedoch mit der Haushaltsbuchführung beginnen, ist ein Kassensturz notwendig: Zählen Sie Ihr Bargeld und kontrollieren Sie den aktuellen Kontostand.

Wenn ein Todesfall eintritt, kommen auf die Hinterbliebenen viele Entscheidungen zu. Je besser jemand auf diese Situation vorbereitet ist, um so weniger ist er oder sie unüberlegten Käufen und unnötigen Ausgaben ausgeliefert. Informierte BürgerInnen werden in Zukunft außerdem dazu beitragen, dass der Markt insgesamt transparenter wird.
 

Wenn ein Todesfall eintritt, kommen auf die Hinterbliebenen viele Entscheidungen zu. Je besser jemand auf diese Situation vorbereitet ist, um so weniger ist er oder sie unüberlegten Käufen und unnötigen Ausgaben ausgeliefert. Informierte BürgerInnen werden in Zukunft außerdem dazu beitragen, dass der Markt insgesamt transparenter wird. 
 

Wie oft braucht’s den Kaminkehrer in Südtirol?

Von der Planung zur Überprüfung der Tauglichkeit

Für alle neu zu errichtenden, umzubauenden oder zu sanierenden Abgasanlagen muss der Bauherr dem zuständigen Kaminkehrer eine entsprechende Planunterlage zur kostenlosen Begutachtung vorlegen.
Im Zuge der Bauausführung der Abgasanlage führt der Kaminkehrer mindestens eine Rohbaubesichtigung durch.

Die Höhe des jährlichen Stromverbrauchs eines Haushalts hängt einerseits von der Anzahl der verwendeten Elektrogeräte, deren Alter bzw. Energieeffizienz und der Betriebsstunden ab, andererseits aber auch von der Anzahl der Personen im Haushalt und deren Benutzerverhalten.

Durch eine gezielte Verbrauchskontrolle, mittels z.B. der Energie-Check-Karte, und einem energiesparenden Benutzerverhalten, kann ohne größere Investitionen bereits einiges an Geld eingespart werden.
 

Stromspartipps

Allgemeine Tipps:

Links

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