2016 im Zeichen der Energie- und Stromeinsparung

News

25.11.2016
25.11.2016

Unerwünschten Luftaustausch vermeiden


Wenn die Außentemperaturen gegen Null sinken ist die Heizanlage richtig gefordert. Wenn diese kostbare Energie dann über Ritzen und Fugen entweichen kann, kostet dies bares Geld. Diese luftundichten Stellen können mit einfachen Methoden aufgespürt und beseitigt werden.

Die Heizung ist dabei behilflich die Wohnräume wohlig warm zu machen. Diese Wärme bleibt aber nicht lange bestehen, wenn sie über Ritzen und Fugen ins Freie entweichen kann.

Diese undichten Stellen können oft mit einfachen Methoden ausfindig gemacht werden: am einfachsten geht dies bei starkem Wind. Wackelnde Vorhänge oder Schmutzränder im Bereich der Fugen sind ein aussagekräftiges Indiz. Eine weitere Überprüfungsmöglichkeit hat man, indem man (immer bei starkem Wind) eine Kerze, ein Feuerzeug oder ein Räucherstäbchen vor die Fenster hält: wackelnde Flammen bzw. weggepusteter Rauch sind ein klares Anzeichen!
An sehr kalten Tagen kann man sich einfach nur mit dem Handrücken auf die Suche nach den undichten Stellen machen – diese sind sofort spürbar.

Sind die Luftundichtheiten und somit diese versteckten Energieverschwender ausfindig gemacht, müssen sie nur noch beseitigt werden.

Eigene Dichtungsmassen, luftdichte Schäume, Silikone und dergleichen, bieten sich hier als schnelle Lösung an. Die Fenster und Türen sind oft auch nur neu einzustellen oder die Dichtungen zu ersetzen. Auch die Zugluftstopper für Türen und Fenstern, in ihren verschiedensten Ausführungen und Farben, sind ein gutes Hilfsmittel, um die Wärme im Haus zu halten.

Durch das Verschließen der luftundichten Stellen kann einiges an Energie eingespart, die Heizkosten reduziert und der Wohnkomfort gesteigert werden.


Hilfreiche Informationen

Weitere Infos zum Thema Heizen und allgemeine Energiespartipps sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine Bau- und Energieberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).
 

 

Medien-Information
Bozen, 25.11.2016

 

21.10.2016
21.10.2016

Energiesparen beim Heizen

In ganz Südtirol wird bereits fleißig geheizt. Durch die Umsetzung der Energiespartipps der Verbraucherzentrale Südtirol kann so mancher Euro eingespart werden.

Der Heizenergiebedarf eines Gebäudes hängt von vielen Faktoren ab - einer davon ist das eigene Benutzerverhalten. Je bewusster mit der kostbaren Heizenergie umgegangen wird, desto mehr kann eingespart werden.

Die Verbraucherzentrale gibt einige Tipps, um die Heizkosten auf einfache Weise zu senken:

Heizgewohnheiten umstellen
Die Raumtemperaturen sollten an den effektiven Bedarf angepasst werden. Nicht in allen Räumen muss es unbedingt gleich war sein. Senkt man die Raumtemperatur um 1 Grad Celsius können bis zu 6% an Heizenergie eingespart werden.
Richtwerte für angemessene Raumtemperaturen: Schlafzimmer zwischen 16 und 18°C, Wohnzimmer ca. 20°, Badezimmer zwischen 21 und 23°C und Küche zwischen 18 und 20°C.

Energiesparendes Lüften
Die Lüftungsgewohnheiten sollten überdacht werden: vielfach wird zu wenig oder zu viel gelüftet. Dies hat entweder Auswirkungen auf die Raumluftqualität oder auf die eigene Geldtasche. Um energiesparend zu lüften und dennoch eine angenehme Raumluftqualität genießen zu können, sollte man sich an die nachstehenden Lüftungszeiten halten.
Die verbrauchte Raumluft sollte mehrmals am Tag durch frische Außenluft ersetzt werden. Die effizienteste Art ist die sogenannte Querlüftung. Dabei werden Fenster und Türen geöffnet und ein Durchzug erzeugt. Die Raumluft wird bei dieser Lüftungsart am schnellten abtransportiert. Lüftungszeiten von 1 bis 5 Minuten sind dabei meist ausreichend.

Absenkung der Raumtemperaturen bei Abwesenheit und nachts
Durch das Absenken der Raumtemperaturen (um ca. 4 Grad) in den Nachtstunden und bei längerer Abwesenheit können im Schnitt rund 10% der Heizenergie eingespart werden.

Nachts die Kälte aussperren
In den Abendstunden sollten die Rollläden, Jalousien und Vorhänge verschlossen werden. Auf diese Weise werden die Energieverluste über die Fenster reduziert.

Nützliche Informationen
Weitere Infos zum Thema Heizen und allgemeine Energiespartipps sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it, das Verbrauchermobil, im Hauptsitz und in den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).


Medien-Information
Bozen, 21.10.2016

09.09.2016
09.09.2016

Heizanlage fit für den Winter


Der Monat September bietet sich an, um die Heizanlage fit für den Winter zu machen. Die Verbraucherzentrale Südtirol gibt fünf Tipps, mit welchen sich die Heizanlage energiesparendender betreiben lässt.
 

Tipp 1: Heizkörper vom Staub befreien

Vor Heizbeginn sollten die Heizkörper von den Staubpartikeln befreit werden. Durch die Staubablagerungen kann die Wärme nicht mehr so effizient an den Raum abgegeben werden.
 

Tipp 2: Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Möbel verdecken

Werden die Heizkörper durch Möbel oder Vorhänge verdecket, so kann die Wärme nicht mehr richtig an den Raum abgegeben werden. Die führt zu einem erhöhten Wärmeverlust. Vorteilhaft sind kurze Vorhänge, die bereits oberhalb der Heizkörper enden.
 

Tipp 3: Abdichten der Fenster und Türen

Sind Fenster und Türen nicht richtig dicht, so entweicht an diesen Stellen auch die kostbare Heizenergie. Dies führt unweigerlich zu erhöhten Heizkosten und einer Reduzierung des Wohnkomforts. Daher sollten bereits vor Heizbeginn sämtliche Fugen und Ritzen mit Dichtungsbändern oder Dichtungsmassen verschlossen werden.
 

Tipp 4: Heizkörper entlüften

Befindet sich Luft in den Heizkörpern, kann die Wärme nicht mehr richtig transportiert werden. Daher sollten die Heizkörper zu Beginn der Heizsaison bei Bedarf entlüftet werden. Ein Gluckergeräusch im Heizkörper weißt auf Lufteinschlüssen hin.
 

Tipp 5: Reinigung durch den Fachmann

Vor Heizbeginn sollte die Heizanlage von einem Fachmann, also dem Kaminkehrer, gereinigt werden. Rußablagerungen führen zu erhöhten Energieverbräuchen und somit zu unerwünschten Mehrausgaben. Bereits durch 1 mm Ruß wird der Energieverbrauch um ca. 6% erhöht.

Hilfreiche Informationen
Weitere Infos zum Thema Heizung und allgemeine Energiespartipps sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).


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Bozen, 09.09.2016

19.08.2016
19.08.2016

Energie sparen beim Waschen, Trocknen und Bügeln


Fällt in einem Haushalt viel Wäsche an, dann bringt dies entsprechende Kosten fürs Waschen, Trocknen und Bügeln mit sich. Neue, energie- und wassersparende Geräte können die Energie- und Umweltbilanz positiv beeinflussen. Auch einfache Tipps helfen beim Geldsparen.

Wäschewaschen gehört in einem größeren Haushalt zu den täglichen Aufgaben. Neben dem Zeitaufwand fürs Waschen, Trocknen und Bügeln, fallen nicht unerhebliche Kosten für Strom und Wasser an. Diese Ausgaben können durch neue, energie- und wassersparende Geräte drastisch gesenkt werden.
Aber auch durch die Umsetzung einfacher Tipps beim Waschen, Trocknen und Bügeln kann einiges an Geld eingespart werden.

  • Das Waschprogramm sollte an den Verschmutzungsgrad der Wäsche und die Textilart angepasst werden. Dadurch kann Strom, Wasser und Zeit eingespart werden.
  • Dasselbe gilt für die Waschtemperatur. Desto höher die gewählte Wassertemperatur, desto größer der Stromverbrauch. Wird die Wäsche statt mit 60 Grad nur mit 40 Grad gewaschen, so spart man etwa die Hälfte an Strom und somit bares Geld.
  • Durch das Wäschetrocknen auf der Wäscheleine statt im Trockner, lassen sich in einer durchschnittlichen Familie jährlich 50 Euro und mehr einsparen.
  • Es sollte bei Waschmaschine und Wäschetrockner stets die ganze Füllmenge genutzt werden. Lässt man an Stelle einer voll beladenen Maschine zweimal eine halbvolle laufen, so verbraucht dies rund 30% mehr an Strom.
  • Die Zeitvorwahl sollte bei den Geräten nur genutzt werden, wenn es unbedingt notwendig ist, denn auch für diesen Bereitschaftsdienst wird Strom verbraucht.
  • Generell sollten sowohl die Waschmaschine als auch der Wäschetrockner immer ganz ausgesteckt werden. Bleiben die Geräte mit der Steckdose verbunden, verbrauchen sie Strom.
  • Für die Trockner gilt generell: je kühler die Raumtemperatur, desto geringer der Stromverbrauch.
  • Beim Bügeln kann einiges an Energie und Zeit eingespart werden, indem auf eine geeignete Bügelfeuchte geachtet wird.
  • Strom- und Zeiteinsparungen können zusätzlich erzielt werden, indem die Wäsche nach den verschiedenen Bügeltemperaturen sortiert wird und man bei jener mit der geringsten Temperatur beginnt und zum Schluss noch die Restwärme nutzt.

 

Hilfreiche Informationen

Weitere Infos zum Thema Waschen, Trocknen und Bügeln und allgemeine Energiespartipps sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), das Verbrauchermobil, im Hauptsitz und in den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern, bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).


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Bozen, 19.08.2016

26.07.2016
26.07.2016

Kühle Wohnung ohne hohe Nebenkosten


Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie die Wohnung auch ohne hohe Stromkosten zu verursachen, schön kühl bleiben kann.

Der Juli hat es meistens in sich: ein heißer Tag folgt dem anderen und schon läuft man Gefahr, sofort zur teuersten Alternative - dem Klimagerät - zu greifen ohne vorab andere Kühltipps ausprobiert zu haben. Wenn die nächste Stromrechnung ins Haus flattert, kommt dann das böse Erwachen.

Die Verbraucherzentrale gibt praktische Tipps, wie die Wohnung auch ohne den Einsatz von Klimageräten schön kühl bleiben kann.

  • Als oberstes Gebot gilt: die Sonne muss draußen bleiben. Nach diesem Motto sollten tagsüber, wenn es draußen warm ist, alle Türen und Fenster geschlossen bleiben. Durch das Schließen der Rollos, Jalousien oder anderer Verschattungselemente kann verhindert werden, dass die Sonnenstrahlen auf die Scheiben fallen und dann das Gebäudeinnere erwärmen.
  • Auch luftundichte Stellen sollten verschlossen werden, denn überall wo Luft eindringen kann, kommt auch die Hitze rein. Dies gilt bei älteren Gebäuden vor allem im Rahmenbereich der Fenster und Türen.
  • Nur nachts sollte gelüftet werden: idealerweise in der zweiten Nachhälfte, da ist es am Kühlsten. Durch das produzieren von Zugluft kann die warme, verbrauchte Raumluft am schnellsten ausgetauscht werden. Zudem verschafft der künstlich produzierte Wind ein angenehmeres Klima.
  • Jegliche Wärmeproduktionen innerhalb des Gebäudes sollten stets vermieden werden. Dies gilt für das Kochen, aber auch für alle anderen Geräte, die Wärme abstrahlen. Lässt es sich dennoch nicht vermeiden, wie z.B. das Kochen, so sollte am Abend vorgekocht und danach reichlich gelüftet werden, um die Wärme sofort nach außen abzutransportieren.
  • Vorübergehende Linderung kann auch der Einsatz eines Ventilators verschaffen. Durch die Luftbewegungen hat man das Gefühl, dass es etwas kühler ist. Auch eine warme Dusche kann Abkühlung verschaffen.


Helfen all diese Tipps nichts mehr, so sollte man dennoch einen kühlen Kopf bewahren und die Klimaanlage nicht zu kalt einstellen. Temperaturen im Bereich von 20 bis 26 Grad sind vollkommen ausreichend. Bei zu großen Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen drohen Kreislaufprobleme und Erkältungen. Achtung: an sehr heißen Tagen sind 20 Grad Innentemperatur bereits zu kühl.
 

Hilfreiche Informationen

Weitere Infos zum Thema Kühlen und andere Energiespartipps sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).


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Bozen, 26.07.2016

17.06.2016
17.06.2016

Energie sparen beim Warmwasser

Rund 10 bis 15% des Energieverbrauches eines durchschnittlichen Haushaltes entfallen auf die Warmwasserbereitung. Ein Bereich, wo durch bewussten Umgang und einige technische Anpassungen Einiges eingespart werden kann.

In einem unsanierten Altbau sind die Anlagen zur Warmwasserbereitung oft in einem schlechten Zustand: ungedämmte Leitungen, schlecht gedämmte Speicher und eine veraltete Heizanlage verursachen hohe Energieverbräuche und unnötige Kosten.

In einem durchschnittlichen Altbau belaufen sich die die Energieverbräuche für die Warmwasserbereitung auf rund 10 bis 15%. Außerdem ist zu bedenken, dass die Warmwasserbereitung, anders als die Raumheizung, ganzjährig benötigt wird.

Durch die Kontrolle und gegebenfalls Absenkung der Warmwassertemperatur im Speicher kann einiges an Geld eingespart werden. Die Idealtemperatur für das Warmwassersystem muss von Fall zu Fall definiert werden, da den hygienischen Anforderungen, wie z.B. dem Legionellenschutz, Rechnung getragen werden muss.

Durch die Anbringung einer zusätzlichen Wärmedämmung an den Warmwasserrohren und dem Wärmespeicher werden unnötigen Energieverluste reduziert.

Durch den Einsatz von hocheffizienten Trinkwasser-Zirkulationspumpen und das Anpassen der Warmwasserzirkulation an den Bedarf der Bewohner können Heiz- und Stromkosten eingespart werden. Eine 24-Stündige Warmwasserzirkulation ist in den seltensten Fällen unbedingt notwendig. Durch eine gut geplante Zeitsteuerung lassen sich in einem Mehrfamiliengebäude 30% und mehr an Energie einsparen.

Neben den technischen Anpassungen der Warmwasserversorgung führt ein bewusster Umgang mit Warmwasser zu weiteren Einsparungen.

  • Durch die 5-Minuten-Dusche lassen sich im Vergleich zu einem Vollbad rund 110 Liter einsparen.
  • Durch den Einsatz eines Durchflussbegrenzers am Waschbecken lassen sich in einem durchschnittlichen Haushalt im Schnitt 30 Liter Wasser pro Tag einsparen.
  • Durch das Zudrehen des Wasserhahns beim Zähne putzen, Rasieren und Einseifen lassen sich rund 15 Liter Wasser pro Tag und Person einsparen.
  • Das Geschirr sollte auch nicht unter fließendem Wasser abgespült werden.


Hilfreiche Informationen
Weitere Infos zum Thema Wassereinsparung und allgemeine Energiespartipps sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), beim Verbrauchermobil, im Hauptsitz und in den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).

 

28.04.2016
28.04.2016

Energiesparen beim Kühlen und Gefrieren


Die Tage werden länger, und (hoffentlich auch bald wieder) wärmer. Die Heizung wird weniger mehr gebraucht und auch das Licht bleibt immer öfter abgeschaltet. Der saisonbedingte Spareffekt kann durch ein paar zusätzliche Handgriffe noch weiter gesteigert werden.

Der Frühjahrsputz bietet sich geradezu an, um Kühl- und Gefriergeräte von der lästigen Eisschicht zu befreien. Im Handumdrehen können bei einem Gefrierschrank rund 6% des Energieverbrauches eingespart werden, denn 1 Millimeter Eis erhöht den Energieverbrauch um eben 6%.

Der Stromverbrauch für das Kühlen und Gefrieren beträgt rund ¼ des gesamten Stromverbrauches eines durchschnittlichen Haushalts. Durch das Abtauen der Geräte kann somit einiges an kostbarer Energie und Geld eingespart werden.

Durch das Umsetzen weitere Tipps kann der Energieverbrauch fürs Kühlen und Gefrieren noch weiter gesenkt werden:

  • nur abgekühlte Speisen gehören in den Kühlschrank und das Gefrierfach.
  • Kühl- und Gefriergeräte sollten an einem kalten Ort aufgestellt werden. Eine Temperaturreduzierung von gerade mal einem Grad, bringt Einsparungen im Bereich von ca. 1% bei den Gefriergeräten und ca. 6% bei den Kühlgeräten mit sich.
  • Kühl- und Gefriergeräte sollten nicht zu kalt eingestellt werden: die optimale Temperatur liegt bei Kühlschränken im Bereich von ca. 7°C.
  • Defekte Dichtungen oder Thermostate sollten sofort repariert oder ausgetauscht werden.
  • Die Größe des Kühl- und Gefrierschrankes sollte an den effektiven Bedarf der Familie anpassen. Bei einem Ein- bis Zweipersonenhaushalt reicht ein Nutzinhalt von ca. 100 bis 160 Liter meistens aus. Generell gilt als Faustformel: Nutzinhalt für Kühlschrank ca. 60 Liter pro Person und Gefriergerät ca. 50 bis 80 Liter pro Person.
  • Alte Kühl- und Gefriergeräte (10 Jahre und älter) sollten durch neue energieeffiziente Geräte ersetzt werden. Das Einsparpotential liegt hier im Bereich von ca. 70%.

 

Hilfreiche Informationen

Weitere hilfreiche Infos zum Energiesparen sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).


Medien-Information
Bozen, 28.04.2016

30.03.2016
30.03.2016


In den meisten Haushalten gibt es eine Vielzahl an Kleingeräten, welche Strom verbrauchen, ohne dass sie in Betrieb sind. Jährliche Mehrkosten in Höhe von rund 90 Euro lassen sich in einem durchschnittlichen Haushalts auf einfache Weise einsparen. 

Heimlichen Stromfresser sind fast überall zu finden. Rot, grün oder gelb leuchtende Lämpchen sind meist ein sicheres Anzeichen dafür, dass Strom fließt. Geräte, die sich im Bereitschaftsmodus befinden und damit Kosten verursachen, sind aber nicht immer so einfach zu enttarnen. 

Eine Möglichkeit um einen heimlichen Stromfresser ausfindig zu machen ist der Einsatz eines Strommessgerätes. Dieses wird zwischen Steckdose und Gerät platziert, und so kann auf einfache und schnelle Weise ermittelt werden, ob das jeweilige Haushaltsgerät tatsächlich Leerlaufverluste aufweist. 

Tipp: Bei der Verbraucherzentrale Südtirol können Strommessgeräte kostenlos ausgeliehen werden. Weitere Infos unter: www.verbraucherzentrale.it

Wo können heimlichen Stromfresser lauern und wie groß ist das Einsparpotential?

Durch den Einsatz von schaltbaren Steckerleisten, Funkschaltsets, einem Standby-Killer oder einfach nur durch das Ausstecken der verschiedenen Stromfresser, können in einem durchschnittlichen Haushalt pro Jahr rund 90 eingespart werden.

Neue Geräte haben meistens nur mehr einen geringen Standby-Verbrauch. Trotzdem sollte beim Kauf neuer Geräte nicht nur der Stromverbrauch im Betrieb, sondern auch jener im Standby berücksichtigt werden.

Die nachfolgende Tabelle zeigt einige Beispiele von heimlichen Stromfressern und deren Einsparpotential

Gerät Standby-Betrieb pro Tag Jährlicher Stromverbrauch im Standby-Betrieb Stromkosten im Jahr = Einsparpotential
20 Jahre alter Farbfernseher 20 Stunden 110 kWh 22,00 Euro
10 Jahre alter Plasma-Fernseher 20 Stunden zwischen 4 und 299 kWh je nach Modell zwischen 0,80 bis 59,80 Euro je nach Modell
20 Jahre alter PC mit 14 Zoll Farbbildschirm 20 Stunden 162 kWh 32,40 Euro
10 Jahre alter PC 20 Stunden zwischen 7 und 58 kWh je nach Modell zwischen 1,40 bis 11,60 Euro je nach Modell
10 Jahre altes Notebook 20 Stunden zwischen 7 und 80 kWh je nach Ausstattung zwischen 1,40 bis 16,00 Euro je nach Ausstattung
20 Jahre alte Stereoanlage mit Fernbedienung 20 Stunden 73 kWh 14,60 Euro
20 Jahre alte MIkrowelle mit Uhr 23 Stunden 42 kWh 8,40 Euro
20 Jahre alter Radiowecker 23 Stunden 42 kWh 8,40 Euro

 

Für die Berechnung wurde ein kWh-Preis von 20 Cent herangezogen

Hilfreiche Informationen
Weitere Infos zu den Standby-Verbräuchen von Haushaltsgeräten und allgemeine Stromspartipps sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), beim Verbrauchermobil, am Hauptsitz und in den Außenstellen erhältlich. 

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).

 

 

 

11.02.2016
11.02.2016

Optimierungsmöglichkeiten bei Heizanlagen


Im Monat Februar muss in den meisten Landesteilen Südtirols noch geheizt werden: da liegt es auf der Hand, bei der eigenen Heizanlage nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen.

Das Einsparpotential durch die Optimierung einer Heizanlage ist meistens beträchtlich. Neben schlechter oder fehlender Dämmung an Rohrleitungen, fehlenden oder falsch eingestellten Thermostatventilen tragen nicht optimal auf das Gebäude und die Bewohner angepasste Regelungen in zuweilen in erheblichem Maß zur Energieverschwendung bei.

Allein durch die Wärmedämmung der Rohre lassen sich rund 15% der Energieverluste vermeiden. Um Kosten zu sparen, können die Rohre auch in Eigenregie mit einer Wärmedämmung versehen werden. Vor allem im Heizraum und den Kellerbereichen sind die Rohre meist leicht zugänglich und somit kann ohne großen Aufwand kostbare Energie eingespart werden.

Durch den Einsatz von programmierbaren Thermostatventilen kann jeder Wärmeabgabestelle - also jedem Heizkörper - jene Wassermenge zugewiesen werden, welche zur Beheizung des Raumes benötigt wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auch der letzte Heizkörper im Kreislauf noch ausreichend Wärme erhält.

Wird diese neue, optimale Situation genutzt und bei Abwesenheit und nachts die Raumtemperatur abgesenkt, so sind Energieeinsparungen von 10% und mehr keine Seltenheit. Der effektive Spareffekt hängt dabei jedoch unmittelbar mit dem jeweiligen Heizverhalten zusammen.
 

Hilfreiche Informationen

Weitere hilfreiche Infos zur Optimierung der Heizanlage und Tipps zur Einsparung der Heizkosten sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet auf unserer Seite, dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich.

Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).


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Bozen, 11.02.2016

 

18.01.2016
18.01.2016

Jahr 2016 im Zeichen der Energie- und Stromeinsparung


Jeden Monat gibt die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) konkrete Spartipps zur Einsparung kostbarer Heizenergie und zur Reduzierung des Stromverbrauches. Als Motto gilt dabei: die beste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird.

Im Jahre 2016 möchte die Verbraucherzentrale den Bürgern dabei behilflich sein Heizenergie und Strom einzusparen. Auf diese Weise wird die Haushaltskasse der Familien entlastet und es steht mehr Geld für wichtigere Anschaffungen zur Verfügung.

Außerdem tragen die Familien durch die Energieeinsparungen aktiv zum Klimaschutz bei. Ein Thema das jetzt und in Zukunft eine wichtige Rolle spielt.
 

Energiespartipp für den Monat Jänner
Alte Heizungspumpen durch neue effiziente Pumpen ersetzen

Heizungspumpen sind das Herzstück einer jeden Heizanlage. Sie pumpen das warme Heizungswasser zu den Heizkörpern. Mit rund 5.000 Betriebsstunden pro Heizperiode verbraucht eine alte, nicht regelbare Pumpe eine ganze Menge Strom.

Mehr als 80% aller Heizungspumpen sind veraltet und nicht regelbar. Sie können sich nicht an den tatsächlichen Verbrauch anpassen und sind meistens auch noch falsch eingestellt.

Durch das Ersetzen der alten Heizungspumpe kann der Stromverbrauch für den Pumpenbetrieb drastisch gesenkt werden, denn moderne Pumpen verbrauchen nur bis zu einem Zehntel so viel Strom, wie alte Pumpen. Jährliche Kosteneinsparungen von 100 Euro und mehr sind keine Seltenheit. Eine alte Heizungspumpe verbraucht in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus rund 100 bis 150 Euro an Strom. Eine moderne Hocheffizienzpumpe verbraucht weniger als 15 Euro. Diese Investition macht sich bereits nach wenigen Jahren bezahlt.

Aber Achtung: auch die neuen Hocheffizienzpumpen müssen erst mit den notwenigen gebäudespezifischen Daten gefüttert werden, damit sie auch tatsächlich die gewünschten Einsparungen erzielen.


Hilfreiche Informationen

Weitere hilfreiche Infos zum Stromsparen sind in den verschiedenen kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Diese sind über das Internet (), dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich.
Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!).


Medien-Information
Bozen, 18/01/2016

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