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27.12.2016
27.12.2016

Strom und Gas: am 28. Dezember Informationstag in Brixen und Bruneck mit dem Verbraucher-Mobil

Brixen: von 10 bis 12 am Hartmannsheim-Platz
Bruneck: von 15 bis 17 Uhr am Graben

Hilfe bei Problemen mit Strom- und Gasverträgen



Am 28. Dezember können sich VerbraucherInnen in Sachen Strom- und Gasverträge informieren.

An diesem Tag sind die Berater des Projekts „Energie: wir verschaffen Ihren Rechten Gehör“, zu den oben angegebenen Uhrzeiten vor Ort um Infomaterial zu verteilen und Beratungen zu Vertrags-Anpassungen, Abrechnungsfehlern, falschen Rechnungen, Aktivierung von nicht verlangten Verträgen, Betrug und ähnlichem zu erteilen.

Das Ziel ist es, die Bürger ausreichend über ihre Rechte im Bereich der Energie zu versorgen und ihnen bei Problemen, welche Strom und Gas-Anschlüsse betreffen, zu helfen und ihnen wirksame Verteidigungsmaßnahmen zu erläutern.

Für weitere Informationen steht der VZS-Schalter zur Verfügung: 0471-975597.

07.12.2016
07.12.2016

Leichte Erhöhung in 2016

Gratisstrom ist Beitrag gegen Kaufkraftschwund


VerbraucherInnen in Südtirol haben schon seit geraumer Zeit Schwierigkeiten, die Haushaltsausgaben zu bestreiten. Mittlerweile dauern diese Schwierigkeiten schon über ein Jahrzehnt an. Dies belegen auch Daten eines Forschungsinstituts aus Nürnberg (MB-Research).

So haben sich die Kaufkraftparitäten in Südtirol, wie in anderen Regionen Italiens, in den letzten Jahren sehr negativ entwickelt. Die Schwierigkeiten scheinen jedoch nicht hausgemacht, sondern hängen mit der Entwicklung des Krisenlandes Italien zusammen.

Kaufkraftparitäten: Europa = 100

Region 2008 2011 2016 Differenz
2011/2016
Differenz
gegenüber 2015
Südtirol 176,8 182,9 173,1 -5,40% 2,00%
Trentino 165,9 162,5 151 -7,10% 18,00%
Veneto 152,3 158,3 145,7 -8,00% 1,00%
Tirol 160 172,3 180,1 4,50% 3,40%
Bayern 170,7 187,6 192,1 2,40% 2,00%


Neben den Kaufkraftdaten in Währung (Euro) kann man Kaufkraftkennziffern auch mit Hilfe von so genannten Kaufkraftparitäten analysieren. Kaufkraftparitäten sind Umrechnungsfaktoren, die (u.a.) das Einkommen eines Landes in eine künstliche – Kaufkraftstandard genannte – Währung konvertiert. Dabei wird ein Warenkorb verschiedener Güter und Dienstleistungen für jedes Land zugrunde gelegt und die entsprechenden Preise ermittelt und verglichen. Dadurch wird der reale Wohlstand verschiedener Länder vergleichbar. Kaufkraftkennziffern werden von Konsumgüterherstellern, Einzelhandel, Banken, Versicherungen und anderen endverbraucherorientierten Dienstleistern zur regionalen Potenzialsermittlung eingesetzt.

„Es muss verstärkt bei der zentralen Schwachstelle der Konjunktur angesetzt werden – der fehlenden Kaufkraft“, meinen dazu der Vorsitzende der Verbraucherzentrale Südtirol, Agostino Accarino, und der Geschäftsführer Walther Andreaus.
„Dazu sollten Weichen für eine verantwortungsvollere Wirtschaftspraxis gestellt werden. Grünes Licht sollten jene Programme erhalten, die mehrfache Dividenden für Wirtschaft und Verbraucher abwerfen. Dazu zählen auch günstigere Strompreise für Südtirol. Auch Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz entlasten beispielsweise den Geldbeutel der Verbraucher, verringern Abhängigkeiten von unberechenbaren Energielieferanten, Handwerker und Anlagenbauer verdienen Geld und die Umwelt wird geschont. Preis- und Tariferhöhungen sind dagegen Gift für den Wirtschaftsmotor.“

05.04.2016
05.04.2016

VZS: Geldsparen unattraktiv, daher Immobilien-Sparen bei der Erstwohnung fördern


Vor 8 Jahren wurde das Landesraumordnungsgesetz geändert, und die vormalige 20jährige Bindung bei konventionierten Wohnungen in eine zeitlich unbegrenzte und somit ewige Bindung umgewandelt. Konventionierung (laut Art. 79) bedeutet, dass die Wohnung nur an provinzansässige oder hier Arbeitende weiterveräußert werden darf und nicht zum Marktwert, sondern nur zum Landesmietzins an ortsansässige oder hier Arbeitende vermietet werden darf. Im Ausgleich hierfür fallen für den Bauherrn keine Erschließungskosten an.

Was auf ersten Blick ziemlich gradlinig und auch sinnig erscheint (Wohnungen werden billiger gebaut und stehen dann für die örtliche Bevölkerung zur Verfügung), bringt jedoch nicht für alle Beteiligten Vorteile.

Dies beginnt bereits beim Kaufpreis: konventionierte Wohnungen sind nämlich keinesfalls billiger als andere Immobilien, d.h. dass die Einsparung bei den Erschließungskosten meist bei den Baufirmen verbleibt. Möchte man die gekaufte Wohnung später vermieten, so muss dies zum Landesmietzins erfolgen, der unterhalb des Marktmietzinses liegt. Es ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass die Konventionierung auch dann greift, wenn für den Bau bzw. Kauf keinerlei Fördermaßnahmen des Landes in Anspruch genommen werden.

Davon abgesehen gibt es noch eine Reihe rechtlicher Folgen, wenn die Erstwohnung konventioniert ist: der/die EigentümerIn darf keine weitere „geeignete“ Wohnung besitzen, keine Ehe bzw. Lebenspartnerschaft mit jemandem eingehen, der eine solche besitzt oder keine Erbschaft annehmen, die eine solche umfasst. Tritt ein solcher Fall ein, so kann die ewige Bindung für die EigenheimbesitzerInnen so richtig zum Spießrutenlauf werden.

Auch sieht das Land Südtirol hier ungleich hohe Auflagen für private Wohnungseigentümer vor. So sind für Gewerbegebiete keine Bindungen vorgesehen. Ein richtiges Kuriosum stellen in diesem Zusammenhang die Wohnungen dar, die für touristische Zwecke genutzt werden (Zimmervermietung, Urlaub auf dem Bauernhof, usw.): diese unterliegen erst ab jenem Moment einer Bindung, ab dem sie an Einheimische vermietet werden.

„Im Sinne einer gerechten Auflagenverteilung sollte hier dringend eine neue Regelung angedacht werden“ meint der Vorstand der Verbraucherzentrale Südtirol. „Es kann nicht sein, dass allein private BürgerInnen die weitreichenden Auswirkungen der Konventionierung zu tragen haben. Es sollte jedenfalls vorgesehen werden, dass jemand der auch andere geeignete Wohnungen besitzt, trotzdem eine konventionierte Wohnung besetzen darf, sofern er die anderen Wohnungen vermietet.
Weiters sollte im Rahmen der in der Verfassung vorgesehenen Förderung des Eigenheimsparens die Befreiung von der Baukostenabgabe für die Erstwohnung im Ausmaß von 495m³ wiedereingeführt werden und die Konventionierungspflicht für den Bau der Erstwohnung auf gefördertem Grund gestrichen werden. Gerade in Zeiten wo das Geld-Sparen unattraktiv ist, sollte das Immobilien-Sparen zusätzlich gefördert werden, vor allem wenn es um die Erstwohnung geht. Das führt dann auch zu einer Entspannung auf dem Markt für Mietwohnraum.“

18.10.2013
18.10.2013


Seit 6. Juni 2013 können Möbel, Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgroßgeräte im Zuge von Widergewinnungsarbeiten an Wohnungen von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Mit dem Rundschreiben Nr. 29/E hat die Agentur der Einnahmen mehr Klarheit geschafft.

Vorher war lediglich bekannt, dass Möbel und Elektrogeräte im Zuge von Wiedergewinnungsarbeiten im Ausmaß von 50% von der Einkommenssteuer abgezogen werden können. Der maximal abschreibbare Höchstbetrag liegt dabei bei 5.000 Euro pro Baueinheit (50% von 10.000 Euro) und muss zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufgeteilt werden. Dass die Geräte eine gewisse Energieeffizienz aufweisen müssen, wurde bereits in den entsprechenden Verordnungen klargestellt. Der Steuerabzug gilt für Anschaffungen zwischen 6. Juni 2013 und 31. Dezember 2013.
 

Agentur der Einnahmen schafft Klarheit

Mit einem Rundschreiben (Nr. 29/E vom 18.09.2013) schafft die Agentur mehr Transparenz. Klargestellt wurde, dass der Steuerabzug nur für neue Güter in Anspruch genommen werden kann. Auch die Kosten für den Transport und den Einbau der Möbel und Elektrogeräte kann berücksichtigt werden.

Neu hingegen ist, dass neben den Zahlungen mittels Bank- und Postüberweisung, auch die Zahlungen mit Kreditkarte oder Debitkarte anerkannt wurde. Dies gilt jedoch ausschließlich für den Ankauf von Möbel und Elektrogeräten.

Die steuerlich begünstigten Anschaffungen müssen für Wohnungen bzw. Gemeinschaftsanteilen von Kondominien bestimmt sein, bei denen Wiedergewinnungsarbeiten (ab 26. Juni 2012) durchgeführt worden sind. Für diese Wiedergewinnungsarbeiten muss der Steuerabzug von 50% in Anspruch genommen werden. Zudem muss die Sanierung vor der Anschaffung der Möbel und bzw. oder Elektrogeräte begonnen haben.

Das Rundschreiben beinhaltet auch einige Beispiele für begünstigte Möbel, Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgroßgeräte. Bei den Elektrogeräten gilt die Energieeffizienzklasse A+ bzw. für Backöfen Klasse A als Grundvoraussetzung.

Beispiele für Haushaltsgroßgeräte:
Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Herde und Backöfen, elektrische Kochplatten, elektrische Heizplatten, Mikrowellengeräte, elektrische Heizgeräte, elektrische Kühlanlagen, elektrische Ventilatoren und Klimaanlagen. 

Beispiele für Möbel und Einrichtungsgegenstände:
Betten, Schränke, Kästen, Bücherregale, Schreibtische, Tische, Stühle, Kommoden, Divane und Sofas, Kredenzen, Matratzen und Beleuchtungsanlagen.
 

Hilfreiche Informationen

Weitere hilfreiche Infos über den Steuerabzug befinden sich in den kostenlosen Infoblättern der Verbraucherzentrale Südtirol. Diese sind über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich. 
Alternativ zu den Infoblättern bietet die Verbraucherzentrale eine technische Bauberatung, welche jeweils dienstags von 9-12 und 14-17 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht, sowie eine Beratung in Steuerangelegenheiten. Bei Bedarf können auch persönliche Fachberatungen vereinbart werden (Anmeldung erforderlich!). 

 

 

 

Infos

In der heutigen Zeit ist das Bedürfnis nach Ruhe in den eigenen vier Wänden besonders ausgeprägt. Aus diesem Grund nimmt der Schallschutz im Wohnungsbau einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert ein.
 

Schall oder Lärm

Der Schall ist physikalisch gesehen eine Schwingung der Luftmoleküle die zu kleinen Druckschwankungen führt. Der Schalldruckpegel wird in Dezibel (kurz dB) ausgedrückt.

 

Wird ein Gebäude oder eine Wohnung gebaut, verkauft oder wird ein neuer Mietvertrag abgeschlossen, so muss ein Energieausweis ausgestellt werden.

In einigen Fällen ist der Energieausweises auch im Falle einer energetischen Gebäudesanierung erforderlich. So z.B. wenn der Kubaturbonus für die energetische Sanierung in Anspruch genommen wird.

Weitere Details dazu sind im Infoblatt "Förderungen im Baubereich" enthalten.

Ob Erwerb einer Wohnung, eines Hauses oder Sanierung eines bereits bestehenden Objektes, die Frage nach dem geeigneten Bodenbelag ergibt sich in all diesen Fällen.

Die Auswahl an verschiedensten Materialien, Farben und Formen ist rießen groß. Man ist kaum mehr in der Lage den Dschungel der Vielfalt an Produkten zu durchblicken und sich den „schönsten“ und zugleich auch kostengünstigsten, sowie resistentesten Boden auszusuchen.

Tipps für den Verbraucher beim Kauf/Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses

Welche Risiken bestehen bei einem Immobiliengeschäft? Wie beauftragt man einen Makler? Wie hoch kann die Vermittlungsgebühr einer Agentur sein? Das sind nur einige der Fragen, die in unserer Beratungsstelle täglich gestellt werden, wenn es um den Kauf oder Verkauf einer Wohnung geht. Gewiss ist, dass der Kauf/Verkauf einer Liegenschaft tatsächlich mit zahlreichen Risiken verbunden sein kann.

Schimmel, Risse in den Mauern, Wasserinfiltrationen in der Garage, mangelhafte Lärm- oder Kälteisolation: lauter Probleme, mit denen sich KäuferInnen von Eigentumswohnungen häufig konfrontiert sehen.


Wie damit umgehen?
Vor allem ist es wichtig, sich über die Rechtslage zu informieren und die Rechte von KäuferInnen und EigentümerInnen von Neubauwohnungen zu kennen. Im Folgenden werden die wichtigsten Rechte aufgelistet.

Der Ankauf eines Hauses von einer Baufirma kann Risiken beinhalten. Welche?
 

Der Konkurs der Baufirma

Das neue Konkursgesetz vom 14. Mai 2005 Nr. 80 sieht vor, dass infolge einer Anfechtungsklage des Massenverwalters der Kaufvertrag einer Immobilie durch Urteil für ungültig erklärt werden kann.

Was ist wiederrufbar?

Die Voraussetzungen für die Anfechtungsklage sind, dass

Am 22. Februar 1996 ist das Gesetz Nr. 52 in Kraft getreten. Dieses Gesetz regelt die sogenannten "missbräuchlichen Klauseln", also jene Vertragsbedingungen, welche im vorwiegenden Interesse einer Vertragspartei (jene, die den Vertrag abfaßt) gestellt werden.
Über Jahre hinweg hatten Bank- und Versicherungsinstitute mißbräuchliche Klauseln in ihren Verträgen. Mit dem Gesetz 52/96 wurden viele dieser Klauseln ungesetzlich und somit mussten die Banken und Versicherungen ihre Vertragsvordrucke ändern.

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