Messung der Inflation: Neuheiten 2017

Die Treibstoffpreise der Beobachtungsstelle des MISE (Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung) sind zur offiziellen Quelle der ISTAT geworden

Jedes Jahr überprüft und berichtigt das ISTAT die Liste der Produkte, welche in den Warenkorb kommen. Der Warenkorb gibt an, bei welchen Produkten der Preis erhoben wird, mit dem Ziel die Inflation zu messen. Beim jährlichen Update werden entsprechende gängige Produkte hinzugefügt, bzw. veraltete Produkte wieder gestrichen.

Der Korb vom Jahre 2017 für die Berechnung des NIC-Index (für die gesamte Wohnbevölkerung) und FOI (für Familien von Arbeitern und Angestellten) besteht aus 1.481 Basis-Produkten. Für die IPCA-Index Berechnung (auf europäischer Ebene einheitlich) wird ein Warenkorb von 1.498 Produkten verwendet.

2017 kommen 12 neue Waren und Dienstleistungen in den Korb hinzu: Fertig-Produkte aus Fleisch zum Kochen, vegetarische und/oder vegane Fertiggerichte, Frucht- oder Gemüse-Mix-Getränke in Bars, handwerklich hergestelltes Bier, Smartwatches, Pulsuhren für Sportler, Soundbar (Boxen), Action-Kameras, Tintenpatronen, Trockner, Zentrifugen und Versicherungsdienstleistungen betreffend den Wohnraum. Gestrichen wurde die traditionelle Videokamera (sie wurde durch die Action-Kamera ersetzt).

Für die Schätzung der Inflation werden insgesamt jeden Monat ca. 706.500 Preise beobachtet. 80 Gemeinden sind daran beteiligt. Nun sind die Treibstoffpreise des „Osservatorio prezzi carburanti“ des MISE (Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung) ab 01.01.2017 offizielle Quelle des ISTAT.

Diese Treibstoffpreise können übrigens auch von den VerbraucherInnen online auf der Webseite des MISE eingesehen werden (carburanti.mise.gov.it).

 

Infografik: Der Warenkorb der Verbraucherpreise im Jahr 2017

Istat_Paniere2017_0.jpg

Infografik (im PDF-Format)

 

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