Ernährung

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15.05.2017
15.05.2017

Die Gartenkresse (Lepidium sativum), meist nur Kresse genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütler. Erkennbar ist diese Verwandtschaft am senfartigen, leicht scharfen Aroma. Dieses verdankt die Kresse den enthaltenen Senfölen, welche aus den Senfölglykosiden (Glukosinolaten) freigesetzt werden, wenn das Pflanzengewebe zerstört wird. Für die Pflanze sind die Glukosinolate ein Fraßschutz, für den Menschen sind sie ebenfalls sehr nützlich. Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen, unter anderem neutralisieren sie freie Radikale und unterstützen das Immunsystem. Daneben liefert Kresse wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalium und Kalzium.
Kresse wird immer frisch gegessen, da sich  beim Erhitzen ein bitterer Geschmack entwickeln kann. Sie bringt Würze in Topfenaufstriche und Salate ebenso wie auf ein Butterbrot. Auch Kartoffelspeisen, Eierspeisen und Suppen können mit Kresse garniert werden. Zum Trocknen ist Kresse jedoch nicht geeignet.
Kresse gedeiht schnell im eigenen Garten und kann auch leicht auf dem Balkongarten oder Fensterbrett gezogen werden. Dafür wird nicht einmal Erde benötigt, die Samen keimen und wachsen auch auf feuchter Watte. Schon nach wenigen Tagen kann die junge Kresse geerntet werden.

 

10.04.2017
10.04.2017

Aktuelle Untersuchungen des deutschen Magazins Öko-Test zeigen, dass Vollkornreis im Vergleich zu geschältem Reis stärker mit Arsen belastet ist. Anorganisches Arsen gilt als krebsauslösend für den Menschen. Was Verbraucher und Verbraucherinnen in diesem Zusammenhang wissen sollten.

Dass gerade Reis und Reisprodukte mit Arsen belastet sind, ist nicht neu. Das deutsche Magazin Öko-Test weist in der Februar-Ausgabe („Voll Korn, voll Arsen“) nach, dass der Arsengehalt in Vollkornreisproben zum Teil sogar stark erhöht ist.


Arsen: die Fakten

Arsen kommt natürlicherweise in der Erdkruste vor. Durch natürliche, aber auch menschengemachte Prozesse gelangt es in die Böden sowie in das Grund- und Oberflächenwasser. In bestimmten Regionen, beispielsweise in Bangladesch, ist das Wasser stark mit Arsen belastet. Anorganische Arsenverbindungen gelten als krebsauslösend für den Menschen. Zudem können sie Haut, Gefäße und Nerven schädigen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern.
Die Reispflanze nimmt Arsen in stärkerem Ausmaß als andere Pflanzen über die Wurzeln aus der Erde und dem Wasser auf, und dieses lagert sich dann unter anderem in den Randschichten der Reiskörner ab. Auf diesem Grund schneiden die untersuchten Vollkornreisproben im Test deutlich schlechter ab als die Proben von weißem Langkorn- und Basmatireis. Laut Öko-Test enthalten sechs von sieben untersuchten Vollkornreisproben Arsen „in stark erhöhter Menge“. Bei den untersuchten Proben handelt es sich nicht nur um Reis aus asiatischen, sondern auch aus europäischen Ländern wie Italien, Spanien und Frankreich.
Vollkornreis enthält mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe als weißer Reis, da diese gesundheitsfördernden Stoffe hauptsächlich in den Randschichten der Körner stecken. Leider lagern sich auch Giftstoffe wie Arsen in eben diesen Randschichten an.


Wie können Verbraucher und Verbraucherinnen die Arsenaufnahme minimieren?

Die Verbraucherzentrale Südtirol empfiehlt eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Da vor allem Reis höhere Arsen-Gehalte aufweist, ist es sinnvoll, auch andere Getreideprodukte auf der Basis von Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel, Gerste, Hirse, Mais, Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder aber Kartoffeln zu essen. Produkte wie Reiswaffeln und Reisgetränke können gelegentlich verzehrt werden, sollten aber nicht täglich auf dem Speiseplan stehen, schon gar nicht für Kleinkinder.
Im Rahmen einer glutenfreien Ernährung, bei einer Laktoseintoleranz oder Milchallergie und bei einer veganen Ernährung sollte nicht ausschließlich auf Produkte auf Reisbasis (z.B. Reismilch) gesetzt werden.
Darüber hinaus kann der Arsengehalt von Reis durch die Zubereitungsart verringert werden. Empfohlen wird, den (Vollkorn-)Reis vor dem Kochen gründlich unter fließendem Wasser zu spülen und ihn in der sechsfachen Menge an Wasser zu garen. Das überschüssige Wasser – und das darin gelöste Arsen – wird am Ende der Garzeit abgegossen. Auf diese Weise kann der Arsengehalt offenbar um bis zu 60 Prozent verringert werden.

Seit 1. Jänner 2016 gelten in der EU Höchstgehalte für anorganisches Arsen in Reis und Reisprodukten. Je nach Produkt liegen diese zwischen 0,10 und 0,30 mg Arsen pro kg Lebensmittel. Lebensmittel, die im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung höhere Arsengehalte aufweisen, werden beanstandet und aus dem Handel genommen. Laut EU-Kommission soll das Vorkommen von Arsen in Lebensmitteln in den Jahren 2016 bis 2018 stärker als bisher überwacht werden.
 

03.04.2017
03.04.2017

Chia-Samen, Goji-Beeren, Matcha ... So genannte „Superfoods“ sollen besonders nährstoffreich und gesundheitlich wertvoll sein. Tatsächlich sind nicht alle versprochenen Wirkungen belegt. Und manch heimisches Lebensmittel kann durchaus mit den exotischen „Superfoods“ mithalten.
 

Auch wenn es für „Superfood“ bislang keine einheitliche Definition gibt, ist meist doch klar, was damit gemeint ist: nämlich Lebensmittel, die besonders reich an Nährstoffen wie Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sind und daher einen höheren gesundheitlichen Wert haben sollen als herkömmliche Lebensmittel. Zumeist werden exotische Früchte, Beeren und Samen als „Superfood“ vermarktet und mit zahlreichen Anpreisungen versehen. So sollen die tollen Früchte nicht nur entzündungshemmend wirken und den natürlichen Alterungsprozess verlangsamen, sondern sogar vor Krebs und anderen Erkrankungen schützen. Bei solch guten Aussichten greifen viele Verbraucher und Verbraucherinnen für die tägliche Portion Gesundheit wohl gerne etwas tiefer in die Tasche...

 

Was ist dran an „Superfoods“?

Die so genannten Superfoods weisen tatsächlich einen hohen Gehalt an einzelnen Vitaminen, Antioxidantien und anderen sekundären Pflanzenstoffen auf. Die behaupteten Effekte auf die Gesundheit sind jedoch nur teilweise wissenschaftlich belegt. In vielen Fällen weiß man zwar um die positiven Wirkungen von einzelnen Nährstoffen. Daraus lässt sich aber nicht automatisch ableiten, wie sich der Verzehr eines bestimmten Lebensmittels auf den Menschen auswirkt. Gesundheitlich wertvolle Inhaltsstoffe sind zudem nicht exklusiv in Superfoods enthalten, sie kommen auch in heimischen und traditionellen Lebensmitteln in größeren Mengen vor.

„Wundermittel gibt es leider nicht“, sagt Silke Raffeiner, Ernährungswissenschafterin bei der Verbraucherzentrale Südtirol, „und Superfoods sind weder unverzichtbar noch können sie eine bedarfsgerechte Ernährung ersetzen. Es kommt vielmehr darauf an, dass die Ernährungsweise insgesamt ausgewogen und abwechslungsreich ist – dann ergänzen sich die in den einzelnen Lebensmitteln enthaltenen Nährstoffe gegenseitig.“

 

Herkömmliche Lebensmittel sind nicht weniger „super“

Konsumentinnen und Konsumenten, die den weitgereisten Superfoods umweltfreundlichere lokale Produkte vorziehen und zudem ihre Geldbörse schonen möchten, stehen viele tolle heimische und traditionelle Lebensmittel zur Verfügung:

Exotische „Superfoods“

Heimische und traditionelle Alternativen

Açaí-Beeren

Açaí-Beeren (Herkunft: Südamerika, Amazonas-Regenwald) werden in Form von Pulver, Fruchtmark oder Saft verkauft. Hervorstechend ist ihr Gehalt an Anthocyanen, das sind rote, violette und blaue Pflanzenfarbstoffe. Açaí-Beeren sollen angeblich eine Anti-Aging-Wirkung haben und vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Heidelbeeren, Holunderbeeren

Heimische Früchte wie Heidelbeeren und Holunderbeeren (die Früchte des Holunderstrauchs) stehen den Açaí-Beeren in Bezug auf ihren Anthocyangehalt kaum nach. Zudem kann man sie während der Reifezeit selbst sammeln.

Chia-Samen

Chia-Samen (Herkunft: Mexiko) sind reich an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen, Mineralstoffen und Proteinen. Omega-3-Fettsäuren haben eine entzündungshemmende und cholesterinsenkende Wirkung.

Leinsamen

Leinsamen sind ebenfalls reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen und brauchen sich vor den Chia-Samen nicht zu verstecken. Auch für Kalzium und Eisen sind sie ein guter Lieferant. Tipp: das Schroten von Leinsamen erleichtert die Aufnahme der wertvollen Nährstoffe.

Matcha

Matcha (Herkunft: China, Japan) ist Pulver aus zerriebenen Grünteeblättern. Im Unterschied zum herkömmlichen Teeaufguss wird bei Matcha das eingerührte Pulver mitgetrunken. Matcha enthält Gerbstoffe und Polyphenole, welche antioxidativ wirken. Auch wird ihm eine entzündungs- und krebshemmende Wirkung nachgesagt. Matcha ist im Handel ziemlich teuer.

Grüntee bzw. heimische Kräuter

Auch herkömmlicher Grüntee enthält antioxidativ wirksame Polyphenole und ist viel günstiger als Matcha zu haben. Der angeblich größere gesundheitliche Nutzen von Matcha ist bislang nicht belegt.

Heimische Heil- und Küchenkräuter sind teilweise ebenfalls reich an Antioxidantien.

Weizengras

Die unreifen Weizenhalme werden zu Weizengrassaft oder -pulver verarbeitet. Weizengras ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und dem grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Es soll entgiftend wirken und vor Krebs schützen.

Grünkohl, Broccoli

Gemüse wie Grünkohl und Broccoli sind reich an Chlorophyll, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Zudem liefern sie Kalzium und pflanzliches Eisen. Vor allem Grünkohl enthält viel Vitamin C, auch noch nach dem Kochen.

Wer trotzdem auf Weizengras schwört, kann dies übrigens zu Hause selbst auf dem Fensterbrett anbauen.

Goji-Beeren

Die Goji-Beere (Herkunft: China) ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien und gilt als Anti-Aging-Wunder.

Achtung: Importierte Ware, vor allem Beeren aus China, waren in der Vergangenheit zum Teil stark mit Pestizidrückständen belastet. Es empfiehlt sich, Bio-Ware zu bevorzugen.

Schwarze Johannisbeeren

Schwarze Johannisbeeren sind reich an Vitamin C und antioxidativ wirkenden Anthocyanen und stehen in der Erntezeit frisch zur Verfügung.

Seit einigen Jahren werden Goji-Beeren übrigens auch in Südtirol angebaut und vermarktet bzw. verarbeitet. Diese heimischen Früchte wachsen sozusagen „vor der Haustür“.

Moringa

Aus den Blättern des Moringa- oder Meerrettichbaums (Herkunft: Indien) wird ein Pulver erzeugt. Moringa ist reich an sekundären Pflanzenstoffen. Die enthaltenen Glukosinolate, welche für das Meerretticharoma verantwortlich sind, haben eine antibiotische und krebsvorbeugende Wirkung.

Kren (Meerrettich)

Auch die Krenwurzeln enthalten reichlich Glukosinolate. Diese sekundären Pflanzenstoffe verleihen übrigens auch anderen Gemüsen wie Kohl, Kresse und Rettich ihren typischen, leicht scharfen bis bitteren Geschmack.

Granatapfel

Die Kerne des Granatapfels (Herkunft: Naher Osten) enthalten Polyphenole, welche antioxidativ, blutdruck- und entzündungshemmend wirken. Neuerdings wird auf Märkten frisch gepresster Granatapfelsaft als Anti-Aging-Getränk angeboten. Die Inhaltsstoffe des Granatapfels sind relativ gut untersucht. Je nach Herkunft haben Granatäpfel jedoch eine weite Reise hinter sich.

Heimische Beeren

Heimische Beeren wie Himbeeren, Johannisbeeren und auch Weintrauben sind ebenfalls reich an Polyphenolen. Sie können im eigenen Garten angebaut werden.

 

27.03.2017
27.03.2017

Im April wird die Angabe der Herkunft auf in Italien erzeugten Milchprodukten verpflichtend. Damit können die italienischen Verbraucher und Verbraucherinnen erkennen, für welche Produkte Rohstoffe aus dem Ausland verwendet werden.

Eine neues Dekret sieht für den italienischen Raum die Angabe der Herkunft von Milch und Milchprodukten auf der Verpackung verpflichtend vor. Die Regelung gilt für alle Arten tierischer Milch (Kuhmilch, Ziegenmilch, Schafsmilch, Büffelmilch ...) – sowohl für Frischmilch als auch für ultrahocherhitzte Milch (H-Milch) – und für die daraus hergestellten Produkte wie Butter, Jogurt, Käse, Molke, Buttermilch, Käsebruch u.ä., sofern es sich um vorverpackte Produkte handelt.

Auf der Etikette muss sowohl das Land, in dem die Milch gemolken („Paese di mungitura“), als auch das Land, in dem die Milch verarbeitet wurde („Paese di condizionamento o trasformazione“), angegeben werden. Finden beide Produktionsphasen im selben Land statt, reicht die einmalige Angabe des Herkunftslandes („Origine del latte“). Wird Milch aus mehreren EU- oder Nicht-EU-Ländern in Italien verarbeitet, so lautet die entsprechende Angabe – ähnlich wie beim Honig –  „Milch aus EU-Ländern“ bzw. „Milch aus Nicht-EU-Ländern“.

Die Herkunftsangabe gilt für Milch und Milchprodukte, welche in Italien hergestellt werden und für den italienischen Markt bestimmt sind. Produkte, bei denen die Rückverfolgbarkeit bereits gegeben ist (Produkte mit den Angaben g.g.A. und g.g.U. sowie Bio-Produkte), sind von dieser Pflichtangabe befreit.

Das Dekret tritt am 18. April 2017 und somit 90 Tage nach seiner Veröffentlichung am 19. Jänner in Kraft. Restbestände an alten Verpackungsmaterialen, welche noch nicht den neuen Bestimmungen entsprechen, dürfen in den ersten 180 Tagen nach dem Inkrafttreten des Dekrets noch verwendet werden.

Der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti hatte sich seit Jahren für die Einführung der verpflichtenden Herkunftsangabe eingesetzt. Laut dessen Präsidenten Roberto Moncalvo werden 75% der in Italien verkauften H-Milch und 50% der in Italien produzierten Mozzarella aus Milch bzw. Käsebruch aus dem Ausland hergestellt. Die Herkunftsangabe soll den Verbrauchern und Verbraucherinnen mehr Transparenz hinsichtlich der Herkunft der Produkte im Handel garantieren.

 

20.03.2017
20.03.2017


Informationsreihe der Verbraucherzentrale Südtirol zu Nahrungsmittelintoleranzen
 

Teil fünf der Informationsreihe der Verbraucherzentrale Südtirol zu den Nahrungsmittelintoleranzen informiert über die Zöliakie. Eine Immunreaktion auf das in Getreide enthaltene Klebereiweiß führt bei den Betroffenen zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut.

Bei der Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit handelt es sich um eine dauerhafte Überempfindlichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten. Gluten kommt in Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel und in daraus hergestellten Produkten wie Brot, Mehl, Getreideflocken u.v.m. vor. Auch verwandte alte Sorten wie Einkorn, Emmer und Kamut sind glutenhaltig.

Die Zöliakie ist eine Mischform aus Allergie und Autoimmunerkrankung. Bei den Betroffenen reagiert das Immunsystem auf das Gluten, dadurch kommt es zu einer chronischen Entzündung und einer starken Schädigung der Dünndarmschleimhaut und der Darmzotten. Die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung ins Blut wird stark beeinträchtigt, Nährstoffmängel wie eine Eisenmangelanämie können auftreten.

Typische Symptome der Zöliakie sind Blähungen, Verdauungsstörungen, Erbrechen, Müdigkeit und Gewichtsverlust. Bei Kleinkindern sind ein stark aufgeblähter Bauch und Störungen der körperlichen Entwicklung charakteristisch. Für die Diagnose sollte eine Blutuntersuchung – bei Zöliakiekranken sind bestimmte Antikörper im Blut nachweisbar – und unbedingt auch eine Magenspiegelung mit Dünndarmbiopsie durchgeführt werden.

Betroffene müssen lebenslang eine strenge Diät einhalten, denn bereits kleinste Mengen an Gluten können großen Schaden anrichten. Durch die streng glutenfreie Ernährung verschwinden die Symptome, die Darmschleimhaut erholt sich wieder und Folgeschäden können vermieden werden.
Konsequent zu meiden sind alle glutenhaltigen Getreidearten und die daraus hergestellten Produkte (Brot, Kuchen, Knödel, Müsli, Nudeln, panierte Speisen...). Leberkäse, Weißwurst, bestimmte Light-Produkte, Fertigsuppen und -soßen, Bier, Getreidekaffee („Orzo“), Schimmelkäse u.v.m. enthalten „verstecktes“ Gluten und müssen ebenfalls gemieden werden.
Verträglich sind dagegen Mais, Reis, Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amaranth. Auch Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Kastanien und Kartoffeln können gegessen werden. Im Handel sind verarbeitete glutenfreie Produkte erhältlich, z.B. Brotbackmischungen und Teigwaren.

Auch auf eine glutenfreie Zubereitung der Speisen ist zu achten. Für glutenfreie Speisen müssen immer absolut sauberes Kochgeschirr und ein eigenes Schneidbrett verwendet werden. Glutenfreie Nudeln dürfen nicht im gleichen Wasser wie glutenhaltige Teigwaren gekocht werden, „Verunreinigungen“ durch glutenhaltigen Mehlstaub müssen vermieden werden.

Auf verpackten Lebensmitteln muss glutenhaltiges Getreide in der Zutatenliste angegeben und optisch hervorgehoben werden. Auch in Gasthäusern, Restaurants und Mensen muss angegeben werden, welche Speisen und Getränke glutenhaltige Zutaten enthalten. Hilfreich für die Betroffenen ist die Kennzeichnung von glutenfreien Produkten mit dem Glutenfrei-Zeichen, einer durchgestrichenen Getreideähre. Die italienische Zöliakievereinigung („Associazione Italiana Celiachia“, www.celiachia.it) aktualisiert jährlich das nationale Register der glutenfreien Produkte.
 

13.02.2017
13.02.2017

Mehrfachrückstände in Obst um 80% über Durchschnitt

Ein aktueller Bericht von Legambiente gibt Aufschluss über die Häufigkeit von Pestizidrückständen in Lebensmitteln. Anlass zu Besorgnis geben vor allem die häufigen Mehrfachrückstände bei Trauben, exotischen Früchten, Erdbeeren und Äpfeln.

Der aktuelle Bericht „Stop Pesticidi“ der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente gibt einen Überblick über die Pestizidanalysen von Lebensmitteln aus konventioneller Landwirtschaft, sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland, welche im Jahr 2015 von den öffentlichen Labors der einzelnen Regionen durchgeführt wurden.

Unter den veröffentlichten Ergebnissen finden sich auch jene des Landeslabors für Lebensmittelanalysen der Provinz Bozen. Auf 241 untersuchte Proben, darunter Proben von Gemüse, Obst und verarbeiteten Produkten, kam kein einziger Fall einer Grenzwertüberschreitung. So weit, so gut. Für eine Entwarnung gibt es dennoch keinen Anlass, denn vor allem bei den untersuchten Obstproben scheinen Mehrfachrückstände von Pestiziden an der Tagesordnung zu sein. Das Landeslabor stellte bei 69,6% der untersuchten Obstproben Mehrfachrückstände (unterhalb der Grenzwerte) und bei 15,2% Einfachrückstände (unterhalb der Grenzwerte) fest. Am häufigsten fanden sich Mehrfachrückstände bei Trauben (in 93,8% der Proben), exotischen Früchten (80%), Äpfeln (71%) und Erdbeeren (66%). Bei den Gemüseproben stellt sich die Situation weniger alarmierend dar. 80% der vom Landeslabor untersuchten Gemüseproben waren frei von Pestizidrückständen, in 10% der Proben wurden Mehrfachrückstände, in weiteren 10% Einfachrückstände (jeweils unterhalb der zugelassenen Höchstmengen) festgestellt.

Zwar müssen umfangreiche toxikologische Untersuchungen gemacht werden, bevor ein Pflanzenschutzmittel in der EU zugelassen wird. Trotzdem ist noch immer nicht bekannt, wie sich Mehrfachrückstände, also Rückstände von mehreren Wirkstoffen in einer Probe, auf die menschliche Gesundheit auswirken. Befürchtet wird eine Potenzierung der Wirkung und damit ein gesundheitliches Risiko, auch wenn die Konzentration eines jeden einzelnen Wirkstoffes unterhalb der jeweiligen zugelassenen Höchstmenge liegt. „Der massive Einsatz von Pestiziden stellt zudem eine Bedrohung für die Umwelt dar,“ warnt Walther Andreaus, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Südtirol, und fordert: „Es müssen mehr Anstrengungn unternommen werden, um die Pestizidbelastung für Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Die Auswirkungen von Pestizid-Cocktails müssen endlich untersucht werden. Fehlen wichtige Informationen, dann soll das Vorsorgeprinzip angewendet werden.“

Italienweit waren 62,4% aller untersuchten Proben frei von Rückständen, 16,5% der Proben waren mit einem Wirkstoff (unterhalb der zugelassenen Höchstmenge), 19,9% der Proben mit Rückständen von mehreren Wirkstoffen (unterhalb der zugelassenen Höchstmengen) belastet. In 1,2% der Proben wurden die geltenden Grenzwerte überschritten. Pestizidrückstände oberhalb der zugelassenen Höchstmengen fanden sich am häufigsten bei Blattgemüsen (in 3,1% der Proben), Birnen (2,9%), Peperoni (2,8%), Beerenfrüchten und Pfirsichen. Mehrfachrückstände (unterhalb der Grenzwerte) traten am häufigsten bei Trauben (in 62,8% der Proben), Birnen (58,1%) und Erdbeeren (53,8%) auf. Rekordhalter ist eine Probe von grünem Tee, welche mit 21 verschiedenen Wirkstoffen belastet war.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass in den Südtiroler Proben beim Obst zwar keine Höchstmengenüberschreitung festgestellt werden konnte, aber fast 70% der Proben Mehrfachrückstände aufwiesen. Auf nationaler Ebene war dies bei nur 38% der Fall – die Südtiroler Proben mit Mehrfachrückständen liegen daher knapp 80% über dem staatlichen Schnitt. Natürlich muss man dabei die Anzahl der Proben (Italien 9.680, Südtirol 241) mit berücksichtigen; dennoch sollten solche Ausreißer zumindest zum Nachdenken anregen.

 

Tipps für Konsumenten und Konsumentinnen:

  • Bevorzugen Sie saisonales und regionales Obst und Gemüse.

  • Obst und Gemüse aus biologischem Anbau sind kaum mit Pestiziden belastet.

  • Waren mit Prüfzeichen werden häufiger kontrolliert als andere Ware.

  • Obst und Gemüse sollten immer unter fließendem Wasser abgewaschen und mit einem Tuch abgerieben werden.

  • Dennoch sollten nur jene Früchte geschält werden, deren Schale nicht essbar ist, da sonst wertvolle Inhaltstoffe verloren gehen.

  • Waschen Sie sich nach dem Schälen von Bananen, Zitrusfrüchten und Mangos die Hände, damit die Rückstände von der Schale nicht auf das Fruchtfleisch übertragen werden.

  • Wenn Sie Orangen- oder Zitronenschale benötigen, sollten Sie Bio-Ware verwenden.

  • Bei Salat sollten die äußeren Blätter entfernt werden. Die inneren Blätter sind rückstandsärmer.

 

23.01.2017
23.01.2017

Informationsreihe der Verbraucherzentrale Südtirol zu Nahrungsmittelintoleranzen
 

Laktoseintoleranz: wenn der Darm keinen Milchzucker verträgt


Teil drei der Informationsreihe der Verbraucherzentrale Südtirol zu den Nahrungsmittelintoleranzen befasst sich mit der Laktoseintoleranz. Bei dieser Unverträglichkeit wird der Milchzucker (Laktose) nicht verdaut. Ursache dafür ist ein Enzymmangel im Dünndarm.

Laktose (Milchzucker) besteht aus zwei Einfachzuckern. Im Dünndarm wird die Laktose durch das Enzym Laktase in ihre Bestandteile gespalten, diese gelangen dann über die Darmschleimhaut ins Blut.
Bei Personen mit Laktoseintoleranz wird dieses Enzym nicht in ausreichender Menge in der Dünndarmschleimhaut gebildet. Der Milchzucker gelangt daher unverdaut in den Dickdarm. Dort wird er von den Darmbakterien abgebaut, und es entstehen Gase wie Kohlendioxid und Wasserstoff sowie organische Säuren (Essigsäure, Milchsäure), welche die typischen Symptome auslösen. Das Kohlendioxid erzeugt Blähungen. Die organischen Säuren binden Wasser im Darm, die Folge sind wässrige Durchfälle. Weitere Symptome sind Übelkeit, Bauchschmerzen, ein aufgedunsener Bauch und kalter Schweiß. Je mehr Laktose aufgenommen wurde, desto stärker sind die Symptome ausgeprägt. Auch unspezifische Symptome wie Erschöpfungsgefühl und Kopfschmerzen sind möglich.
Eine Laktoseintoleranz kann indirekt über einen Atemtest nachgewiesen werden. Dabei wird der von den Bakterien im Dickdarm gebildete Wasserstoff in der Ausatemluft gemessen.

Schon Ötzi war laktoseintolerant
Bei Säuglingen wird das Enzym Laktase in ausreichender Menge gebildet. Während der Kindheit sinkt die Bildung des Enzyms stark ab. Nur wo schon lange Milchwirtschaft betrieben wird, wird aufgrund einer genetischen Anpassung auch im Erwachsenenalter genügend Laktase gebildet. Weltweit sind rund 75% der Erwachsenen laktoseintolerant, in Italien 40%, in Österreich 15-20%. Auch Ötzi litt schon an Laktoseintoleranz.
Die häufigste Form der Laktoseintoleranz ist die primäre Laktoseintoleranz. Sie ist nicht heilbar. Eine sekundäre Laktoseintoleranz kann als Folge einer Schädigung der Darmschleimhaut entstehen. Sie gilt als heilbar, wenn die ursächliche Erkrankung behandelt wird.

Die laktosefreie Ernährung
Um die Auswirkungen der Laktoseintoleranz auf ein Minimum reduzieren, sollten Betroffene auf laktosehaltige Produkte (Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch, Käse, Topfen, Molke, Milchschokolade, Speiseeis u.v.m.) weitgehend verzichten. Laktose „versteckt“ sich zudem in Fertigprodukten (z.B. Suppen) sowie in Back- und Wurstwaren.
Geringe Mengen an Laktose werden von den Betroffenen bis zum Erreichen der persönlichen Toleranzschwelle vertragen. Parmesan und die meisten Hartkäsesorten enthalten aufgrund der langen Reifung nur mehr geringe Mengen an Laktose. Auch Butter und Jogurt sind für viele Betroffene gut verträglich. Mittlerweile sind im Handel zudem laktosefreie Milchprodukte erhältlich.

Unsere Speisen und Getränke enthalten...
Milch, Milchprodukte und Laktose gehören zu jenen 14 Zutaten, die am häufigsten Unverträglichkeiten auslösen. Sie müssen auf der Zutatenliste von verpackten Produkten hervorgehoben werden, beispielsweise durch Fettdruck. In der Außer-Haus-Verpflegung steht Betroffenen eine schriftliche Allergeninformation zur Verfügung, sofern die Informationen nicht in der Speisekarte enthalten sind.

Informationsreihe der Verbraucherzentrale Südtirol zu Nahrungsmittelintoleranzen. Die nächsten Beiträge befassen sich mit Zöliakie und Fruktosemalabsorption.



Medien-Information
Bozen, 23.01.2017

21.11.2016
21.11.2016

Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie's gewusst?

Für die Streichfähigkeit von Butter ist neben der Verarbeitung der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren im Milchfett entscheidend. Je höher deren Anteil ist, desto weicher wird die Butter.
Die Zusammensetzung des Milchfetts wiederum wird durch die Fütterung der Milchkühe beeinflusst. Die Milch von Kühen, die überwiegend mit frischem Grünfutter versorgt werden, enthält mehr ungesättigte Fettsäuren als die Milch von Kühen, die überwiegend Silage erhalten. Allgemein ist Sommerbutter weicher und streichfähiger als Winterbutter, da ein Teil der Kühe den Sommer auf der Weide verbringt und dort frisches Gras frisst.
Je nachdem, wie die Milch in der Molkerei zu Butter verarbeitet wird, ist noch ein gewisser Ausgleich möglich. Während der Butterherstellung lässt sich die Streichfähigkeit durch Druck, erhöhte Temperatur und Kneten verbessern.

 

Medien-Information
Bozen, 21.11.2016

20.07.2016
20.07.2016

Damit Teig beim Backen locker und luftig aufgeht, benötigt er ein Backtriebmittel. In vielen Rühr- und Knetteigen ist hierzulande Backpulver dafür üblich. Muffins, Cupcakes und anderes Gebäck aus dem amerikanischen Raum wird dagegen gerne mithilfe von Natron zubereitet. Wer diese Leckereien selbst backen möchte, sollte die Rezepturangaben beachten. Denn Natron und Backpulver sind nicht identisch.

Natron oder Natriumhydrogencarbonat ist zwar ein Bestandteil von Backpulver. Doch dieses enthält zusätzlich einen Säure- und Stärkeanteil. Gelangt die Mischung in Kontakt mit der Feuchtigkeit des Teiges, entstehen Gasbläschen, die das Gebäck locker werden lassen. In Rezepten mit Natron als alleinigem Triebmittel sind weitere, saure Zutaten nötig, damit dieser Effekt zustande kommt. Häufig gibt man Joghurt oder saure Sahne dazu.


 

18.07.2016
18.07.2016

 

Etikettenschwindel ist bei Olivenölen keine Seltenheit. In den letzten Monaten konnten die italienischen Behörden gleich mehrere Betrugsfälle aufdecken. Strafen gab es nun für einige Hersteller. Sie hatten Olivenöle als „extra vergine“ verkauft, welche den qualitativen Anforderungen nur teilweise entsprachen. 

Angeblich italienisches Olivenöl, welches jedoch tatsächlich aus in Spanien und Griechenland geernteten Oliven gewonnen wurde; Olivenöl „extra vergine“ - laut Etikette -, welches sich als gefärbtes raffiniertes Soja- und Sonnenblumenöl herausstellte ... Dies sind nur zwei Beispiele für Betrugsfälle, welche die italienischen Behörden in den letzten Monaten aufdecken konnten.

Nun hat die nationale Wettbewerbsbehörde Antitrust über mehrere Hersteller Strafen wegen unlauterer Geschäftspraktiken verhängt. Die beanstandeten Öle stammen von den Marken Lidl, Carapelli, Sasso, Bertolli und Coricelli. Die Staatsanwaltschaft ließ die entsprechenden Proben durch das Labor der Zollagentur untersuchen. Die Olivenöle waren als „extra vergine“ verkauft worden, obwohl sie laut Untersuchungsergebnissen nur der Güteklasse „vergine“ entsprechen. Konsumenten und Konsumentinnen haben dadurch mehr Geld für ein nur vermeintlich höherwertiges Produkt bezahlt.

Ins Rollen gekommen war die Angelegenheit durch einen Test der Verbraucherschutz-Zeitschrift „Il Test – Salvagente“ vom Juni 2015. Bei diesem Test waren neun von 20 Olivenölproben „extra vergine“ aufgrund der sensorischen Prüfung auf das Qualitätsniveau „vergine“ abgestuft worden. Die festgestellten sensorischen Fehler betrafen eine „schlammige“ Geschmacksnote („morchia“), eine ranzige Geschmacksnote und eine feuchte, erdige Schimmelnote („muffa/ umidità/ terra“).

Olivenöl der Güteklasse „extra vergine“ stammt aus Kaltpressung und darf einen Säuregehalt (Gehalt an freien Fettsäuren) von maximal 0,8 Prozent aufweisen, der Geschmack muss fruchtig und frei von sensorischen Fehlern sein. Olivenöl der Güteklasse „vergine“ wird ebenfalls ausschließlich mit mechanischen Verfahren und ohne Wärmeeinwirkung gewonnen, darf jedoch leichte sensorische Fehler und einen höheren Säuregehalt von bis zu 2 Prozent aufweisen. Für Olivenöle der Güteklassen „extra vergine“ und „vergine“ ist zudem eine Herkunftsangabe vorgeschrieben. Wird beispielsweise „Italien“ als Herkunft genannt, bedeutet das, dass die Oliven in Italien geerntet und gepresst wurden. 

 

 

 

Infos

Pommes frites sind nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei vielen Erwachsenen als Bestandteil eines schnellen, billigen Fast-Food-Essens beliebt. Obwohl es nicht schwierig ist, Pommes frites selbst zuzubereiten, werden sie meist außer Haus verzehrt.

Schlank, schön und fit sein: ein Traum, der Millionen von Menschen bewegt. Schlankheitsmittel haben deshalb ständig Hochsaison, die vielen Werbeinserate zeigen das deutlich. Wer auf die Werbeaussagen und –bilder achtet, kann unseriöse Produkte leicht erkennen. Diese suggerieren nämlich einen unrealistisch hohen Gewichtsverlust und angeblich phänomenale Wirkungen. In der Regel sind diese Effekte jedoch nicht wissenschaftlich belegt.

Vorsicht ist immer dann angebracht, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

Die Nachfrage nach kontrolliert biologischen Lebensmitteln nimmt zu. VerbraucherInnen greifen vor allem deswegen zu Bio-Produkten, weil sie sich einen Vorteil für ihre Gesundheit und einen intensiveren Geschmack der Produkte erwarten.

 

Die Nachfrage nach kontrolliert biologischen Lebensmitteln nimmt zu. Verbraucher und Verbraucherinnen greifen vor allem deswegen zu Bio-Produkten, weil sie sich einen Vorteil für ihre Gesundheit und einen intensiveren Geschmack der Produkte erwarten.

 

Was heißt eigentlich „Bio“?

Die biologische Landwirtschaft gilt als die umweltverträglichste Anbaumethode. Der Bio-Landbau ist auf EU-Ebene eindeutig definiert und gesetzlich geregelt (Verordnung (EG) Nr. 834/2007).

Die wichtigsten Grundsätze der biologischen Landwirtschaft sind:

Wer kennt es nicht: ständiger Zeitdruck, Termine am laufenden Band und keine Zeit, etwas Ordentliches zu sich zu nehmen. Und das obwohl sich Ess- und Trinkgewohnheiten stark auf die Leistungsfähigkeit im Berufsalltag auswirken. 
Eine ausgewogene Energieversorgung ist deshalb sehr wichtig, um den hohen Erwartungen am Arbeitsplatz gerecht werden zu können. 

Wie sollte die Nahrungsmittelzufuhr aufgeteilt sein!

Frühstück und Jause sorgen für einen guten Start.

Gesundes Essen und Trinken ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder richtig wachsen, sich entsprechend entwickeln, sich jetzt und im Alter gesund und wohl fühlen.

Ernährungsverhalten und Ernährungsbewusstsein wird im Elternhaus geprägt. Ernährungsfehler, wie zu süßes, zu salziges und zu fettes Essen schleichen sich langsam ein. Karies, Unter- oder Übergewicht und Mangelerscheinungen sind die Folgen.

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