Lebensmittelsicherheit und Lebenmittelqualität

Infos

Milch ist aufgrund ihres hohen Gehalts an lebensnotwendigen Nährstoffen wie Eiweiß, Mineralstoffen, fett- und wasserlöslichen Vitaminen ein unentbehrlicher Bestandteil unserer Ernährung. So sind Milch- und Milchprodukte beispielsweise die bedeutendsten Lieferanten von Calcium.
 

Nährstoffgehalte der Milch

100 g Vollmilch (mindestens 3,5% Fett) enthalten im Durchschnitt:

 

Unsere Ernährungsgewohnheiten ändern sich sehr schnell, von einer ehemals regionalen Versorgung hat die Mode des Fischessens Produkte aus aller Welt auf unseren Tisch gebracht. Mit dem Verzehr von Fisch im allgemeinen und speziell bei Garnelen sind aber nicht nur Vorteile wie eine wertvolle Eiweißversorgung bei geringem Fettgehalt verbunden, sondern leider auch einige Nachteile, die den Konsumenten verunsichern.

Drei Problemkreise trüben den genussvollen Fisch- und Shrimpverzehr. Speziell die fehlende Rückverfolgbarkeit des Produktes (Herkunft) stößt sauer auf.

Wenn Nudeln laufen lernen

Alle Sommer wieder haben Vorratsschädlinge Hochsaison. Bei feuchtwarmen, sommerlichen Temperaturen vermehren sie sich besonders schnell und aus wenigen Tieren kann rasch ein riesiger Befall werden.

Ostern ohne bunt gefärbte Ostereier, das scheint kaum denkbar. Älter als das christliche Osterfest sind die Bräuche rund um das farbige Ei. Sie gehen vermutlich auf ein germanisches Frühlingsfest zu Ehren der Göttin Eostrea zurück.

Wie dieser geschichtliche Hintergrund sind auch die natürlichen Färbemittel, die Küche, Keller, Speisekammer und Garten zu bieten haben, ein wenig in Vergessenheit geraten.

Hühnereier sind aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Viel zu selten wird nachgefragt, wie die braven Hennen leben, die unser tägliches Frühstücksei legen. Unterschiedliche Haltungsformen respektieren das natürliche Verhalten der Hennen oder auch nicht.

Zur Zeit gibt es drei unterschiedliche Haltungsformen für Legehennen, die in diesem Infoblatt kurz beschrieben werden.

Das Ei ist nicht nur Sinnbild für die Entstehung von Le-ben und für die Auferstehung, sondern vor allem ein nahrhaftes Lebensmittel. Und dazu hier einige Informationen:

"Probiotisch" ist das neue Zauberwort in der Südtiroler Milchwirtschaft. Sie steigt damit in die Fußstapfen des Weltmultis Nestlé, der 1995 mit viel Trommelwirbel seinen probiotischen Joghurt einführte.

Probiotische Joghurts sind mehr als bloß gesund, sagt die Werbung, und die Verbraucherinnen und Verbraucher glauben es. Das Mehr an Gesundheit bringen spezielle Milchsäurebakterien, eben die Probiotika, sagen die Hersteller und setzen eine sündteure Werbemaschinerie in Gang, um die Botschaft flächendeckend zu verbreiten.
 

Kinder haben normalerweise eine natürliche Abneigung gegen Alkohol. Allein der Geruch lässt Kinder die Nase rümpfen. Dieser Schutzmechanismus bewahrt sie vor allzu früher Bekanntschaft mit dem Suchtgift Alkohol. Verantwortungsbewusste Erwachsene unterstützen die kindliche Abstinenz, indem sie zum Beispiel beim Kochen für Kinder keinen Alkohol benützen. Da gibt es dann eben keinen Rotwein in der Bratensoße, keinen Rum im Mohnstrudel und keinen Likör in den Weihnachtskeksen.

Thunfisch - fast ausgerottet und stark belastet

Wer ans Meer fährt, isst dort auch gerne Fisch. Und auch eingefleischte TirolerInnen vergessen ihre Knödel, wenn das Adriahotel frischen Fisch auf der Speisekarte hat. Doch die Sache mit dem Fischessen hat zwei Haken: erstens sind viele Fische mit Umweltgiften belastet und zweitens sind nicht mehr genug Fische da, denn fast drei Viertel aller Arten sind überfischt, das heißt, der Mensch entnimmt den Meeren mehr Fische, als nachkommen können.

Mit Zitronen hat Zitronensäure heute nichts mehr zu tun. Mithilfe der Gentechnik wird sie vielmehr von einem Schimmelpilz produziert, der außer Zitronensäure auch noch künstliche Farbstoffe und Geschmacksverstärker herstellt, je nachdem, welche Gene ihm eingepflanzt werden. Für Allergiker wird die Situation auf dem Nahrungsmittelmarkt dadurch immer unübersichtlicher, während der massenhafte Genuss von Zitronensäure die Zähne zerbröseln läßt.

Seit 18. April 2004 gibt es in der Europäischen Union (EU) eine neue Regelung für die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln.

Mit der Kennzeichnung werden VerbraucherInnen darüber informiert, ob zur Herstellung eines Lebensmittels gentechnisch veränderte Organismen verwendet wurden. Damit kann dieser Faktor in die Kaufentscheidung mit einfließen.
 

Die mit dem Gesetzesvertretenden Dekret 123/93 aufgenommene Eu-Richtlinie 89/379/CEE hat die offiziellen Lebensmittelkontrollen innerhalb der EU-Länder harmonisiert. Die Kontrollen betreffen alle Phasen der Lebensmittelherstellung, von den Rohstoffen bis zum Verkauf des Endproduktes: Durchgeführt werden die Kontrollen mittels Inspektion, Probenentnahme, Laboranalysen der Proben, Hygienekontrolle des Personals, Kontrolle der Dokumentation, Kontrolle der von den Unternehmen installierten Prüfsystemen, sowie deren Resultate.

Bananen sind bei uns ein beliebtes Obst, besonders in der kalten Jahreszeit, wenn auf den einheimischen Obstbäumen nichts Frisches wächst. Bananen sind gesund, heißt es, sie enthalten Vitamine und Mineralstoffe und liefern Energie.
Doch Bananen tragen, was ihr ökologisches und menschenrechtliches Sündenregister angeht, eine schwere Last.
Rund 50 Millionen Tonnen Bananen werden jährlich für den europäischen Markt produziert. Und sie stammen fast alle aus Mittelamerika, vornehmlich aus Costa Rica, Honduras.
 

Die Mineralwasserproduzenten verkaufen uns das Mineralwasser, indem sie uns durch den Konsum von Mineralwassern mehr Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Schönheit suggerieren. Die Botschaft der Marketingstrategen scheint zu wirken.

Die Mineralwasserproduzenten verkaufen uns das Mineralwas-ser, indem sie uns durch den Konsum von Mineralwassern mehr Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Schönheit suggerieren. Die Botschaft der Marketingstrategen scheint zu wirken.

News

31.08.2016
31.08.2016

Seit Dezember 2014 gilt für Lebensmittel EU-weit die verpflichtende Allergenkennzeichnung. Auch in der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung müssen die Gäste über die in den Speisen enthaltenen Allergene informiert werden. In Südtirol müssen die Betriebe ab 1. September ein schriftliches Dokument aufliegen haben und das Personal, welches mündliche Auskünfte erteilen kann, entsprechend instruieren.

13.09.2016
13.09.2016

VZS: Betrieben, die Lebensmittel spenden, die Müllgebühren ehestens reduzieren

Weitere Maßnahmen mit eigenem Fonds finanzieren


Am 14. September 2016 tritt in Italien das neue Gesetz gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und Medikamenten in Kraft. Durch das Gesetz wird die Spende von Lebensmittel- und Medikamentenüberschüssen sowie von gebrauchter Bekleidung an Bedürftige wesentlich erleichtert.

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