Energiesparend Bauen und Sanieren

Infos

Dämmstoffe dienen dazu Bauteile, wie Außenwände, Dach, Decken gegen zu hohe Wärmeverluste zu schützen.

Wärmedämmstoffe sind Materialien, welche durch ihre Beschaffenheit, eine Vielzahl verschiedener Merkmale aufweisen. In erster Linie bieten sie Schutz vor Kälte, Hitze und Lärm. Auch ihre Dampfdiffusion, Wasserbeständigkeit und Umweltfreundlichkeit und nicht zuletzt der Preis sind wichtige Faktoren, welche bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen.

Den idealen Wärmedämmstoff für alle Einsatzgebiete gibt es nicht!

Vergütungsmöglichkeiten für den Photovoltaikstrom

Die Photovoltaikförderung im Rahmen des Fünften Energiekontos (Quinto Conto Energia) hat mit 06. Juli 2013 ihr Ende gefunden. Die 6,7 Milliarden Euro, welche für die Photovoltaikförderung vorgesehen waren, sind ausgeschöpft.

Seither können im Rahmen eines Neubaus die Privatpersonen nur mehr einen Ausgleich im Rahmen des so genannten scambio sul posto erhalten oder den produzierten Photovoltaikstrom verkaufen.

Energieeinsparung durch einen Wintergarten

Wintergärten müssen aus energetischer Sicht vorsichtig beurteilt werden, denn durch eine falsche Planung oder Nutzung können Wintergärten sogar zu einem erhöhten Energieverbrauch führen. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn der Wintergarten über die geöffnete Tür des Wohnraumes mit beheizt wird.

Es sei also an dieser Stelle vermerkt, dass nur ein unbeheizter Wintergarten zur Energieeinsparung beitragen kann.

Sie wollen bei einem bestehenden Wohngebäude den Wärmeschutz verbessern? Wenn eine außenliegende Wärmedämmung nicht möglich ist, stellt die Innendämmung eine Alternative dar.
 

Wann ist eine Innendämmung sinnvoll?

Eine Innendämmung ist z.B. in folgenden Fällen sinnvoll:

Was ist eine Thermografie?

Mittels einer Thermografieaufnahme (Thermogramm) können die für das menschliche Auge unsichtbaren Wärme-strahlungen eines Objektes oder Körpers sichtbar gemacht werden.
Die Thermografie macht sich die Temperatur-unterschiede bei Gebäuden zwischen Innenraumtemperatur und Außenluft zunutze und zeigt somit die Schwachstellen auf, wo verstärkt Wärme verloren geht.
 

Ob Erwerb einer Wohnung, eines Hauses oder Sanierung eines bereits bestehenden Objektes, die Frage nach dem geeigneten Bodenbelag ergibt sich in all diesen Fällen.

Die Auswahl an verschiedensten Materialien, Farben und Formen ist rießen groß. Man ist kaum mehr in der Lage den Dschungel der Vielfalt an Produkten zu durchblicken und sich den „schönsten“ und zugleich auch kostengünstigsten, sowie resistentesten Boden auszusuchen.

Durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung wird die verbrauchte (Geruch-, Schadstoff- und Wasserdampf haltige) Luft mittels Ventilator aus den Räumen ins Freie abtransportiert. Die frische Luft wird entweder durch Durchlässe in den Außenbauteilen oder über ein Rohrsystem in die Wohn- und Schlafräume gebracht. Damit sich die Luft über den gesamten Wohnbereich verteilen kann, sind entsprechende Luftöffnungen, welche sich meist im Bereich der Innentüren befinden, notwendig.

Zuerst werden sie herbeigesehnt und dann möglichst hinausgesperrt: Sommer und Sonne müssen im Wohnbereich wohldosiert sein, damit sie nicht zur Belastung werden. Ab wie viel Grad die Hitze als unangenehm empfunden wird ist individuell unterschiedlich und hängt stark von der jeweiligen Tätigkeit, der Luftfeuchte und der Luftbewegung (Wind) ab.

Was ist eine Wärmebrücke?

Eine Wärmebrücke ist auch eine Kältebrücke - das klingt zwar paradox, ist aber so. Wärme- (bzw. Kälte-)brücken leiten nämlich Wärme aus dem Inneren eines Hauses nach außen, bzw. Kälte von außen nach innen. Typische Beispiele für Wärmebrücken sind schlecht wärmegedämmte Balkone oder andere schlecht oder nicht gedämmte Bauteile, die aus der Außenwand auskragen. Bauphysikalisch werden Wärmebrücken als Bereiche eines Außenbauteils bezeichnet, welche höhere Wärmeflüsse besitzen, als ihre unmittelbare Umgebung.
 

Energiesparendes Bauen ist Pflicht

Seit 12. Jänner 2005 ist das energiesparende Bauen in Südtirol Pflicht. Seit 13. Juni 2011 gelten für den Neubau von Wohngebäuden verschärfte Mindeststandards. Diese wurden mit 13. März 2013 erneut abgeändert. Seit 10. April 2013 müssen Neubauten zusätzlich zur Energieeffizienz der Gebäudehülle weitere Mindestanforderungen erfüllen, welche wiederum im Dezember 2013 abgeändert und mit August 2014 in Kraft getreten sind.

Fenster verursachen oft große Wärmeverluste, bedingt durch die im Verhältnis zum restlichen Gebäude schlechten Wämedämmeigenschaften und durch den oft nicht luftdichten Einbau.

Die Fenster aufgrund ihrer hohen Energieverluste als Wärmelöcher abzustempeln wäre nicht ganz korrekt. Ein Fenster bietet einerseits die Möglichkeit einen Blick ins Freie zu erhalten und andererseits die Sonnenenergie zu nutzen und somit Energiegewinne zu erwirtschaften.

Eine Wärmedämmung kann von ihrem Prinzip her mit einer Thermoskanne verglichen werden – auch diese hält im Sommer die Getränke und Speisen schön kühl und im Winter warm.

Eine ausreichende Wärmedämmung bringt folgende Vorteile mit sich:

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