Finanzen und Schulden

News

29.12.2016
29.12.2016

Neue App bietet tatkräftige Hilfe für den Neujahrsvorsatz, 2017 etwas auf die hohe Kante zu legen


Das Online-Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) hilft VerbraucherInnen seit nunmehr 8 Jahren, ihre Ausgaben und Einnahmen unter Kontrolle zu halten, und erfreut sich reger Beliebtheit: knapp 13.000 BenutzerInnen verwenden das Haushaltsbuch. Immer wieder kommen auch Anregungen und Wünsche aus ihren Reihen, wovon der meistvorgebrachte wohl jener nach einer mobilen Version ist.

Und nun ist es endlich soweit: ab sofort kann die App „Haushaltsbuch der VZS“ für Android und iOS heruntergeladen werden. Die App versteht sich als mobiles Zusatztool für das kostenlose und anonyme Haushaltsbuch, mit dem alle Ausgaben auch unterwegs eingetragen werden können.

Wer Ausgaben und Einnahmen konsequent erfasst, sieht nun auch von seinem Smartphone aus auf einen Blick, wie es um die Finanzen bestellt ist. Eine genauere Analyse des Budgets lässt sich dann mittels der gewohnten Auswertungsansichten auf www.haushalten.verbraucherzentrale.it durchführen.


Android-Version (Google Playstore)

iOS-Version (iTunes)

 

Für alle neuen Budget-Planer und PlanerInnen hier noch die Schnellsieder-Anleitung in drei Schritten:

  • 1) auf www.haushalten.verbraucherzentrale.it Account anlegen („Neuregistrierung“)
  • 2) Kassensturz: Bargeld zählen und Kontostand kontrollieren (dies ist eventuell auch ein guter Zeitpunkt, um Ihre Unterlagen zu sammeln und systematisch einzuordnen, z.B. Mietverträge, Daueraufträge, Kontokorrentverträge, Kreditverträge mit Ammortisierungsplänen, Leasingverträge, …).
  • 3) Kategorien für Einnahmen und Ausgaben festlegen: Einnahmen aus selbständiger oder unselbständiger Tätigkeit, Renten, Arbeitslosengeld, usw., die auf Ihren Haushalt zutreffen. Danach notieren Sie die anfallenden festen und variablen Ausgaben. Zu den festen Ausgaben zählen zum Beispiel die Miete, Versicherungen, Energierechnungen, Mitgliedsbeiträge für Vereine usw. Ausgaben für Lebensmittel, Freizeitgestaltung, Kultur und Bildung, Hygiene- und Drogerieartikel gehören zu den variablen Spesen.



Medien-Information
Bozen, 29.12.2016

08.01.2016
08.01.2016

Mit dem Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale Sparziele einfacher erreichen


So mancher von uns wird sich vorgenommen haben, im neuen Jahr einen Notgroschen anzusparen. Damit der Vorsatz nicht nur ein Vorsatz bleibt, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, die das Sparen wesentlich erleichtern.

Als ersten Schritt können Sie unter www.haushalten.verbraucherzentrale.it einen Account anlegen („Neuregistrierung“). Das Haushaltsbuch ist kostenlos und vollkommen anonym.

Bevor Sie mit der Haushaltsbuchführung beginnen, ist ein Kassensturz notwendig: zählen Sie Ihr Bargeld und kontrollieren Sie den aktuellen Kontostand. Dies ist eventuell auch ein guter Zeitpunkt, um Ihre Unterlagen zu sammeln und systematisch einzuordnen (z.B. Mietverträge, Daueraufträge, Kontokorrentverträge, Kreditverträge mit Ammortisierungsplänen, Leasingverträge, …).

Überlegen Sie, welche Einnahmekategorien (Einnahmen aus selbständiger oder unselbständiger Tätigkeit, Renten, Arbeitslosengeld, usw.) auf Ihren Haushalt zutreffen. Danach notieren Sie die anfallenden festen und variablen Ausgaben.

Zu den festen Ausgaben zählen zum Beispiel die Miete, Versicherungen, Energierechnungen, Mitgliedsbeiträge für Vereine usw. Ausgaben für Lebensmittel, Freizeitgestaltung, Kultur und Bildung, Hygiene- und Drogerieartikel gehören zu denvariablen Spesen.

Bereits am Jahresbeginn können Sie so eine Übersicht Ihrer voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben erstellen: das ergibt zwar keine lupenreine Jahresplanung, aber Sie kriegen zumindest einen groben Überblick über die Finanzlage. Die Angaben vom Jahresbeginn können Sie dann während des Jahres laufend richtig stellen.

Danach können Sie die Ergebnisse analysieren: Wieviel kann ich nach fixen und variablen Spesen noch ansparen oder z.B. zur Tilgung eines Kredits verwenden? Und ebenso kann man Mittel- und langfristige Ziele planen. Die mithilfe des Haushaltsbuchs ermittelten Zahlen dienen als Grundlage für eine fundierte, individuelle Budgetanalyse.

21.12.2015
21.12.2015

In Zeiten des Bail-in sollte man dies genau wissen!
VZS bietet Kontrolle der Bankdokumente


Die noch offene Angelegenheit der vier in Norditalien geretteten Banken hat auch die Bankkunden in Südtirol verunsichert. Viele von ihnen fragen sich nun, ob ihre in Aktien und Obligationen von (lokalen) Banken investierten Ersparnisse sicher sind. Oder gehören die gekauften Wertpapiere etwa zu den berüchtigten „nachrangigen Obligationen“? Worauf gilt es zu achten, wenn man in Zukunft Wertpapiere der Bank kauft? Diese und ähnliche Fragen hören die Fachberater für Finanzfragen der VZS täglich.
 

Wer bereits Aktien und nachrangige Obligationen einer Bank gekauft hat

Die Bankaktien, vor allem jene von nicht quotierten Banken, sind nicht für alle SparerInnen geeignete Finanzprodukte. Ihr Risiko ist ohne Zweifel hoch, und daher sollten jene, die nicht gewillt sind, ihr investiertes Kapital zu riskieren, solche Papiere nicht kaufen. Außerdem handelt es sich um sogenannte „nicht liquide“ Wertpapiere, und daher ist es sehr schwierig bis fast unmöglich, die Wertpapiere wieder zu verkaufen, vor allem wenn die entsprechende Bank nicht gut aufgestellt ist.

Die nachrangigen Obligationen bergen ebenfalls ein hohes Risiko im Fall einer wackligen Bankstabilität. Je weiter in der Zukunft ihre Fälligkeit liegt (auch bis zu 5-6 Jahre), umso höher ist das Risiko, das eigene Kapital zu verlieren, wenn die emittierende Bank ihre finanzielle Stabilität verlieren sollte. Sollte dann auch noch die neue Bail-In-Prodezur angewandt werden (siehewww.verbraucherzentrale.it), sind die nachrangigen Obligationen jene die gleich nach den Aktien „herangezogen“ werden … mit besten Grüßen an die SparerInnen. Dann bleibt nur noch der Weg vor Gericht.

Erfolgte der Kauf der Wertpapiere vor einigen Jahren oder Monaten, kann man jetzt eigentlich nur die Dokumentation von unabhängigen Fachleuten kontrollieren lassen, um zu sehen , ob sich unter den neuen Regeln des Bail-In Risiken abzeichnen.

Die wichtigsten Dokumente hierzu sind: Rahmenvertrag der Geldanlage, Risikoprofil zum Zeitpunkt der Anlage, Informationsprospekt der vor oder bei Vertragsabschluss ausgehändigt wurde, Auftrag und Bestätigung der Auftragsausführung.

Die Überprüfung könnte einige Überraschungen zu Tage fördern: die Experten der VZS konnten bereits wiederholte Male in Bezug auf Aktienverkäufe durch lokale Banken grobe Verstöße bzw. Umgehungen der gesetzlichen Auflagen in Sachen Finanzvermittlung feststellen. So wurden auch unkorrekte Einstufungen bzw. „Überdehnungen“ bei der Einstufung des Risikoprofils festgestellt, wie etwa bei Kunden, die klargestellt hatten, auf keinen Fall ein Risiko eingehen zu wollen, und von der Bank als mit „mittel-hoher“ oder gar „hoher“ Risikoneigung festgehalten wurden.

„Sich vor einer Geldanlage gründlich zu informieren – und zwar nicht nur in der Bank – ist die erste Vorsichtsmaßnahme gegen zukünftige böse Überraschungen, wie sie etwa die SparerInnen der vier geretteten Banken derzeit erleben.“ erklärt VZS-Geschäftsführer Walther Andreaus. „Dies gilt für jedes zu kaufende Produkt und jede Dienstleistung, und umso mehr für Finanzprodukte, die für viele SparerInnen wahre Bücher mit sieben Siegeln sind. Seiner Bank zu vertrauen ist nicht schlecht, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass die Banken manchmal Interessen verfolgen, die denen ihrer Kunden diametral entgegengesetzt sind – ein richtiggehender Interessenskonflikt, dessen Auswirkungen wir alle dieser Tage beobachten können“.

11.11.2015
11.11.2015

Bankenschiedsgericht: Fiditalia muss 2.200 Euro erstatten


Herr G. hatte 2011 einen Ratenkredit bei Fiditalia aufgenommen. 2014 hatte er dann beschlossen, den Kredit bereits vor Fälligkeit zurückzuzahlen, also eine “vorzeitige” Tilgung vorzunehmen. Für solche Fälle sieht das Gesetz vor, dass ein Teil der bei Vertragsabschluss bezahlten Kommissionen zurückgegeben werden muss, da die dazugehörigen Leistungen nur anteilig in Anspruch genommen wurden (vgl. Bankeneinheitstext Art. 125-sexies, 1. Absatz).

Fiditalia hatte sich jedoch geweigert, dem Verbraucher diesen Anteil der Kommissionen zu erstatten. Die BeraterInnen der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) hatten errechnet, dass Herr G. Anrecht auf 2.170,39 Euro Rückerstattung hätte (nahezu 20% der verlangten Tilgungssumme von 11.123,60 Euro). Die Kommissionen wurden im Voraus für eine Kreditdauer von 84 Monaten bezahlt. Im Beschwerdebrief an Fiditalia wurde der Anteil vom Zeitpunkt der vorzeitigen Tilgung bis zur „natürlichen“ Fälligkeit des Vertrags zurückverlangt, also für 45 Monate. Fiditalia weigerte sich jedoch, dem nachzukommen.

Die BeraterInnen der VZS haben daher den Rekurs vor dem Bankenschiedsgericht (www.arbitrobancariofinanziario.it) vorbereitet; das Schiedsgericht ist für die außergerichtliche Beilegung von Streitfällen zwischen KundInnen und Banken oder Finanzdienstleistern zuständig. Im Rekurs wurde erneut die Rückzahlung der errechneten Summe verlangt.

Nach über einem Jahr liegt nun die Entscheidung vor: das Bankenschiedsgericht hat die Forderungen der VZS und des Verbrauchers vollinhaltlich übernommen. Fiditalia muss daher an Herrn G. die Summe von 2.170,39 Euro zuzüglich der Kosten für das Verfahren erstatten.

„Der Fall zeigt deutlich, dass funktionierende Schlichtungsprozeduren und effiziente Schlichtungsorgane es für VerbraucherInnen ungleich leichter machen, ihre Rechte auch durchzusetzen“ meint dazu VZS-Geschäftsführer Walther Andreaus. „Schade nur, dass nicht für alle Bereiche solche Strukturen bestehen“.

Die Verbraucherzentrale Südtirol steht mit Beratung und Information im Bereich der Finanzdienstleistungen und Versicherungen zur Verfügung.

30.12.2014
30.12.2014

 

Steht am Ende des Jahres fest, dass das Sparziel verfehlt oder gar auf Pump konsumiert wurde, hilft nur der Kassensturz. Wer wissen will, wo das Geld wirklich bleibt, sollte sich Monat für Monat schwarz auf weiß Einnahmen und Ausgaben vor Augen führen. Cleveren Budgetplanern hilft dabei das Online-Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale Südtirol. Damit verschafft man sich einen zuverlässigen Überblick über die Finanzlage des Haushaltes und hilft, bei drohenden roten Zahlen schnell entgegenzusteuern.

Per regelmäßigem Eintrag im praktischen Online-Tool verschaffen sich VerbraucherInnen einen umfassenden Überblick über die Finanzlage ihres Haushaltes im Laufe eines Jahres. Einsparpotenziale werden ausgelotet oder roten Zahlen schnell entgegengesteuert. Die Monatsübersichten und die Jahresbilanz zeigen auf einen Blick den finanziellen Spielraum eines Haushaltes. Zahlreiche Tipps rund um Haushalt, Einkauf, Strom- und Wasserverbrauch oder den passenden Versicherungsschutz zeigen, wie fast nebenbei bares Geld gespart und die Haushaltskasse entlastet werden kann.
 

Alle Finanzen im Griff

Mit dem Haushaltsbuch haben Sie Ihre Finanzen jederzeit im Griff. Sie sehen, woher das Geld kommt und wohin es fließt. Mittels Planung bestimmen Sie, wofür Sie wieviel ausgeben werden, und haben Geld verfügbar, sobald Sie es brauchen. Und obendrein gelingt es Ihnen vielleicht, etwas auf die hohe Kante zu legen.

Das Online-Haushaltsbuch finden Sie unter www.haushalten.verbraucherzentrale.it.

 

 

 

03.01.2013
03.01.2013

Die Weihnachtsgeschenke werden mit der Karte bezahlt, der Winterurlaub im Internet gebucht und bargeldlos bezahlt, Energiekosten und Versicherungen vom Konto abgebucht. Leicht verliert man da den Überblick, wie viel Bares noch in der Börse steckt oder ob bereits auf Pump konsumiert wird. Volle Kontrolle über sein Budget bekommt, wer Einnahmen und Ausgaben schwarz auf weiß im Auge hat.

Hilfe beim Kassensturz und bei der langfristigen Budgetplanung bietet cleveren Finanzplanern dabei das Online-Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale Südtirol. Damit verschaffen sich VerbraucherInnen einen umfassenden Überblick über die Finanzlage ihres Haushaltes im Laufe eines Jahres. Einsparpotenziale werden ausgelotet oder roten Zahlen schnell entgegengesteuert. Die Monatsübersichten und die Jahresbilanz zeigen auf einen Blick den finanziellen Spielraum eines Haushaltes.

Mittlerweile haben sich mehr als 10.000 BenutzerInnen beim Online-Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale Südtirol angemeldet. Das kostenlose und anonym nutzbare Online-Tool erlaubt es den Familien, per Mausklick festzustellen, ob die anstehende Zahlung der Autoversicherung gedeckt ist, ob das Geld noch für die schöne Bluse im Schaufenster reicht, ob im Monatsbudget ein Theaterbesuch drin ist und welche Zahlungen im nächsten Monat anstehen. In Zeiten knapper Kassen und der Wirtschaftskrise eine mehr als willkommene Dienstleistung.

Das Haushaltsbuch finden Sie auf www.haushalten.verbraucherzentrale.it.

Infos

 

Checken Sie Ihre Finanzen mit Hilfe der Verbraucherzentrale und sparen Sie ohne zu verzichten!

Vor dem Konsumieren sollten Sie sich informieren! Viel Geld können Sie sparen, indem Sie vor Anschaffung eines Produktes oder einer Dienstleistung auf der Homepage der Südtiroler Verbraucherzentrale vorbeischauen (www.verbraucherzentrale.it). Dort können Sie sich zu Krediten, Ratenkauf, Lebensversicherungen, Geldanlage, Telefonsozialtarife, Autoversicherungen, Baugeld usw. kostenlose Infos einholen.
 


Oft liegt es nicht am Einkommen wenn sich in der Post immer wieder Rechnungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen häufen. Meistens geraten private Haushalte in finanzielle Schwierigkeiten, weil sie unzureichend oder überhaupt nicht vorausplanen.

Nachfolgend ein paar Tipps, wie Sie Ordnung in Ihre Papiere bringen und eine Budgetplanung erstellen können. Gehen Sie dabei schrittweise vor:


Sie sind hoffnungslos überschuldet und nichts geht mehr? Sie wollen endlich wieder ruhig schlafen können und nicht bei jedem Klingeln Angst haben müssen, dass der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht?

Nehmen Sie die Situation selbst in die Hand! Sie werden staunen, wieviel Möglichkeiten Sie noch haben, Ihre finanzielle Situation wieder in den Griff zu bekommen. Gehen Sie Schritt für Schritt vor.

 

Jeder Haushalt kommt einmal in die Situation, einen Kredit aufnehmen zu müssen, um anfallende Zahlungsverpflichtungen einhalten zu können. Ob es sich um Haushaltsgeräte, um einen neuen PKW oder um die Eigentumswohnung handelt, eine Kreditaufnahme will gut durchdacht sein.

Worauf Sie achten sollten und wie Sie Ihre eigene finanzielle Situation überprüfen können:

like-512_0.png

like-512_0.png

Top